24h-Rennen im Namen des DSK

Für den Mini von DSK-Mitglied Ralf Zensen, der obendrein unter der Bewerbung des Deutschen Sportfahrer Kreises an den Start ging, war die 43. Auflage des ADAC Zurich 24h-Rennens kein unproblematisches Unterfangen, an dessen Ende dennoch ein zweiter Platz in der Klasse SP2T zu Buche stand.

„Wir sind am Ende natürlich sehr zufrieden mit dem Resultat, auch wenn der Sieg in diesem Jahr möglich gewesen wäre“, konstatierte Ralf Zensen, Teamchef und Fahrer in Personalunion, nach der Zielankunft.

Nach einer starken Anfangsphase ereilte den Mini am frühen Samstagabend ein technisches Problem, das eine intensive Reparatur erforderte. Zu Beginn der Nacht war das Auto wieder auf der Strecke und „Steve Rogers“ startete bei schwierigen Mischbedingungen mit schnellen Zeiten die Aufholjagd. In dieser Phase war das unter DSK-Bewerbung startende Fahrzeug eines der schnellsten im Feld und holte rund 30 Sekunden pro Runde auf die Hyundai-Werksautos auf.

Nachdem die Strecke im Laufe der Nacht wieder abgetrocknet war, zeichnete sich am Morgen allerdings ab, dass in diesem Jahr ohne Fehler der Konkurrenz maximal Platz zwei möglich sein würde. „Im Trockenen haben wir gegen den Hyundai keine Chance, das Fahrzeug hat einfach deutlich mehr Leistung“, erklärte DSKler Zensen.

Am Ende war Teammanager Frank Gehlen trotz der anfänglichen Probleme zufrieden: „Das Team und die Fahrer haben einen super Job gemacht. Wir sind 24 Stunden fehlerfrei durchgekommen, das kann man den Jungs bei diesen Bedingungen nicht hoch genug anrechnen.“