Biker-Spaß auf dem Sachsenring
Immerhin ist der Sachsenring nicht nur eine der attraktivsten Motorrad-Rennstrecken der Welt sondern darüber hinaus auch seit vielen Jahren der Austragungsort des GP Deutschland. Und wer sein Bike auf dieser extrem anspruchsvollen Berg-und-Talbahn beherrscht, der dürfte überall auch in den schwierigsten Situationen wissen, wie er zu reagieren hat.
„Die Veranstaltung war ein voller Erfolg", freute sich anschließend Daniel Neubauer, der die Veranstaltung gemeinsam mit DSK-Vize Karl-Heinz Stümpert und Beisitzer Hans-Walter Kling organisiert hatte. „Alle Teilnehmer waren begeistert und haben schon jetzt angekündigt, dass sie beim nächsten Mal wieder dabei sein wollen." Dennoch: Etwas mehr Beteiligung der aktiven Motorradfahrer hätte sich der DSK für die Premiere auf dem Sachsenring gewünscht, denn der DSK hatte auch dieses Mal keine Mühen gescheut um dafür zu sorgen, dass die Teilnehmer am Ende der Veranstaltung bessere Motorradfahrer waren als zum Zeitpunkt ihrer Anreise.
Die Teilnehmerzahl war strikt limitiert worden und dank der sieben Instruktoren konnte in kleinen Gruppen gefahren werden. So war garantiert, dass jedem Biker während der 25-Minuten-Turns auch wirklich die Aufmerksamkeit zuteil wurde, die er benötigte.
Darüber hinaus gab es im Verlauf der zweitägigen Veranstaltung auch noch Kurse zur Fahr-Theorie, die jedem der teilnehmenden Biker interessante und lehrreiche Einblicke in die Fahrphysik verschafften. Äußerst hilfreich, wenn es darum geht, sich ans Limit der eigenen Maschine heranzutasten. Ein weiterer Pluspunkt für die Biker war natürlich die Tatsache, dass an diesem Freien Fahren keine Autos teilnahmen. Endlich einmal war man ganz unter sich.
Der DSK-Bus stand dieses Mal direkt hinter einer Box und nicht der Bus selbst sondern die Box fungierte als Treffpunkt für all diejenigen, die zwischen Praxis und Theorie auch noch mal ein Schwätzchen über ihr Hobby und ihr Bike halten wollten.
Am Montagabend dann kam im Fahrerlager sogar ein bisschen 24-Stunden-Rennen-Atmosphäre und Lagerfeuer-Romantik auf. Die Biker übernachteten größtenteils in den Boxen und nutzen diese Chance, sich bei Speis und Trank besser kennen zu lernen. Schon bald wehte der Duft von Gegrilltem durchs Fahrerlager und in ungezwungen Runden wurde gescherzt, gelacht und gefachsimpelt.
„Wir waren zwar nur kurz dabei", berichtet Neubauer, „doch die Stimmung war wirklich großartig. Das hat sicherlich auch seinen Teil dazu beigetragen, dass sich jeder der Teilnehmer hier so wohlgefühlt hat."
Spricht also eigentlich alles dafür, dass diese Veranstaltung 2011 wiederholt wird. Näheres dazu erfahren Sie auf diesen Seiten – sobald wir genaueres wissen.
Deutscher Sportfahrer Kreis e.V.
Social Networks