DSK-Stand ist Treffpunkt auf der Essen Motor Show
Begehrtes Fotomotiv: Der Porsche 718/2 aus dem Jahre 1960 ist auf dem DSK-Stand zu bestaunen (Foto: Miguel Villa)
Dabei nutzt das Who is Who des nationalen Rennsports die Gelegenheit zum Benzingespräch auf neutralem Boden. Neben Jörg Lindner, geschäftsführender Gesellschafter der Lindner Gruppe und Geschäftsführer der Nürburgring Automotive GmbH, besuchten auch zahlreiche prominente Piloten den DSK. So war unter anderem der mehrfache Deutsche Rallye-Meister Hermann Gaßner – gemeinsam mit seinem Sohn Hermann junior – sowie Bergrennfahrer Georg Plasa und Nürburgring-Legende Johannes Scheid Gast auf dem DSK-Messestand. Thomas Voss, Geschäftsführer der Motorsport Arena Oschersleben GmbH, und Gernot Schäfer von der Motor Presse Stuttgart schauten ebenfalls vorbei.
Der Deutsche Sportfahrer Kreis e.V. widmet seinen Auftritt auf der Messe in diesem Jahr ganz seinem Mitbegründer Wolfgang Graf Berghe von Trips. Schließlich war es 1958 eine kleine Gruppe von Auto- und Motorsportbegeisterten rund um den Grafen, die den DSK gründete. Trips verstarb am 10. September 1961 bei einem Formel-1-Rennen in Monza. 2011 jährt sich sein Todestag zum 50. Mal. Mit dem Messestand will der DSK das, was der großartige Sportsmann Wolfgang Graf Berghe von Trips vor über 50 Jahren aufgebaut hat, würdigen und an die Anfänge erinnern. Dazu wird ein besonderer Augenschmaus auf dem Stand ausgestellt: ein Porsche 718/2 aus dem Jahre 1960.
Bevor die 43. Auflage der Essen Motor Show offiziell ihre Tore öffnete, hatten Medienvertreter die Möglichkeit, aktuelle Informationen zur größten Motorsportmesse zu erfahren. In der Hauptpressekonferenz wurde der Deutsche Sportfahrerkreis e.V. von DSK-Präsident Dr. Karl-Friedrich Ziegahn vertreten. Darüber hinaus standen weitere Gesprächspartner aus den Bereichen Tuning, Hersteller, Klassik und Sport sowie von der Messe Essen zur Verfügung.
„Der DSK arbeitet engagiert daran, dass die Sicherheit in allen Breichen des Motorsports erhöht wird“, erklärte DSK-Präsident Dr. Ziegahn. „Die Technik hat inzwischen einen sehr hohen Standard erreicht, aber in verschiedenen Bereichen der Organisation gibt es sicherlich Dinge, die noch weiter verbessert werden können.“ Des Weiteren machte der DSK-Präsident im Gespräch mit Moderator Rainer Braun deutlich, dass die Themen Zukunftsfähigkeit des Motorsports und Fairness ebenso zu den elementaren Kernzielen des DSK gehören. Am Rande der Pressekonferenz war Dr. Karl-Friedrich Ziegahn ein gefragter Interviewpartner von Journalisten aus Print, Online und Hörfunk.
Noch bis Sonntag, 5. Dezember, erwartet die Besucher in 18 Messehallen auf rund 110.000 Quadratmetern ein umfassendes Angebot von rund 500 Ausstellern. Der Besuch auf dem Messetand des DSK lohnt sich.
Deutscher Sportfahrer Kreis e.V.
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