Der DSK trauert um Joachim Berger
In seinem Element: Bei der 2. Hamburg-Berlin Klassik 2009 fuhr Joachim Berger an der Seite von Joachim Kleint einen Ascona B Gruppe 2. (Quelle www.hamburg-berlin-klassik.de)
Motorsport und Autos waren immer Teil seines Lebens. Bekannt wurde Berger als Co-Pilot an der Seite von Walter Röhrl, mit dem er 1974 in einem Opel Ascona die erste Rallye-Europameisterschaft für den Automobilhersteller gewann. Aber nicht nur Röhrl leitete er sicher über Wertungsprüfungen, auch anderen Stars der Rallye-Szene sagte er an wo es lang gehen musste. Dennoch war die Beziehung zu Röhrl eine ganz besondere: „Neben Walter habe ich mich immer sicher gefühlt“, sagte Berger einst über den wohl bekanntesten deutschen Rallye-Fahrer.
Auch nach seiner Motorsport-Karriere, die er mit einem vierten Platz bei der legendären Rallye Monte Carlo beendete, blieb Berger dem Rüsselsheimer Automobilhersteller treu: Er leitete die Rallye-Abteilung der Marke mit dem Blitz und kümmerte sich um den Nachwuchs. Bis zum Ausscheiden aus dem Betrieb mit 60 Jahren arbeitete er im Technischen Entwicklungszentrum. Im Ruhestand hatte Berger mehr Zeit für seine Hobbys und widmete sich seinen Modelleisenbahnen, ferngesteuerte Trucks und Oldtimern. Seine sportliche Liebe war bis zuletzt die historische Rallye-Szene. An der Seite von Röhrl und des viermaligen Rad-Querfeldein-Weltmeister Klaus-Peter Thaler nahm er Traditionswettbewerben teil.
Der DSK trauert um einen lieben Sportsmann, den wir in guter Erinnerung behalten werden. Unser Mitgefühl gilt seinen Angehörigen.
Deutscher Sportfahrer Kreis e.V.
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