Dr. Ziegahn: „Der Nürburgring ist ein wichtiger Partner
In seinem ausführlichen Rechenschaftsbericht ging Präsident Dr. Karl-Friedrich Ziegahn auf das abgelaufene Jahr 2010 ein. Im Bericht des DSK finden zahlreiche Ereignisse Platz, die den Deutschen Sportfahrer Kreis beschäftigt haben und die Dr. Ziegahn stichwortartig nannte: Das beliebte Freie Fahren, die zahlreichen Buseinsätze an unzähligen Wochenenden, das 24h-Rennen, der DSK-Stand auf der Essen Motor Show - um nur einige zu nennen. Vor allem aber engagiert und vermittelt der DSK hinter den Kulissen und sucht nach Lösungen.
Dr. Ziegahn widmete sich in seiner Rede auch dem Thema Nürburgring und betonte, dass der Betreiber der Traditionsrennstrecke in der Eifel ein wichtiger Partner des DSK war und dies auch in Zukunft bleibt. Man geht davon aus, dass die Zusammenarbeit zu Gunsten der DSK-Mitglieder in den kommenden Jahren fortgesetzt wird. Der DSK-Präsident erklärte, wie bedeutungsvoll die Entscheidung der Landesregierung ist, den Nürburgring mit der neuen Betreibergesellschaft zukünftig nach betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten führen zu müssen und zeigte sich wenig erstaunt, dass damit die Preise deutlich angehoben werden müssen. Aber: „Gerade deswegen erhebt der DSK eindeutig mahnend den Finger: Eine internationale Sportstätte mit weltweiter Bedeutung, die zugleich dem Breitensport dient und mit erheblichen öffentlichen Mitteln gebaut wurde, kann nicht ausschließlich kommerziell betrieben werden“, erklärte Dr. Ziegahn in seiner Rede. Er appellierte an die Vernunft und das Augenmaß aller Beteiligten.
Im Anschluss an die Mitgliederversammlung nutzten viele DSK-Mitglieder die Möglichkeit, sich auszutauschen; ob beim gemeinsamen Abendessen oder später an der Hotelbar. Tags drauf starteten eine Vielzahl an Fahrzeugen zum Freien Fahren auf dem Grand-Prix-Kurs des Nürburgrings, welcher den DSK-Mitgliedern von der Nürburgring Automotive GmbH Kostenlos zu Verfügung gestellt wurde. Auch Petrus hatte ein Einsehen. War die Piste am Morgen noch feucht, trocknete sie im Verlauf des Tages immer weiter ab. Die Stimmung im Fahrerlager war prächtig und für die meisten stand bereits früh fest: 2012 sind wir wieder mit von der Partie.
Deutscher Sportfahrer Kreis e.V.
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