IDM 2010: Racing vom Feinsten
Bei den Superbikes musste Honda-Pilot Karl Muggeridge bis zum 16. und letzten Lauf der Saison zittern. Zwar reiste der Australier mit fünf Saisonsiegen im Gepäck nach Hockenheim, doch während sich das KTM-Duo Stefan Nebel und Martin Bauer die Siege in den beiden Rennen teilte, musste sich Muggeridge mit den Plätzen sieben und neun begnügen – rettete sich aber dennoch als neuer Deutscher Meister ins Ziel.
In der IDM Supersport durften sich vor dem Saisonfinale ebenfalls noch zwei Fahrer Hoffnungen auf den Titel machen, aber Yamaha-Fahrer Michael Ranseder verspielte seine Chancen schon am Samstag durch einen Rennausschluss wegen unsportlichen Verhaltens. Am Sonntag dominierte Ranseder zwar das Rennen, doch es war zu spät: 16 Punkte Rückstand waren zu viel. Der Titel ging mit vier Punkten Vorsprung an den Australier Damian Cudlin.
Bei den 125ern hingegen stand der Meister schon vor dem Saisonfinale fest: Luca Grünwald, der die Saison dominiert und die Fans im Verlauf der Saison immer wieder mit großartigen Leistungen begeistert hatte. Ob das der Grund war, warum er und sein härtester Konkurrent Toni Finsterbusch sich bereits in der ersten Kurve so beharkten, dass sie ans Ende des Feldes zurückfielen? Honda-Pilot Marvin Fritz jedenfalls nutzte die Chance und feierte seinen zweiten IDM-Sieg.
Auch bei den Seitenwagen war der Titel schon vor dem Saisonfinale vergeben: Markus Schlosser und Thomas Hofer feierten fünf Siege in sieben Rennen und lagen uneinholbar in Front, was sie aber nicht daran hinderte, in Hockenheim noch eins drauf zu legen. Bei ihrem sechsten Saisonsieg ließen die Schweizer sogar die Weltmeister Pekka Päivärinta und Adolf Hänni (Finnland/Schweiz) hinter sich.
Für eine sportlich so erfolgreiche Saison braucht es natürlich auch die Menschen, die im Hintergrund hart arbeiten, um den Sport überhaupt erst möglich zu machen: Organisatoren wie beispielsweise IDM-Serienmanager Nico Amende und Klaus Watzlawek, der für die IDM-Fahrerlagerorganisation zu ständig war. Letztlich machte die gesamte Organisation ihre Sache mindestens ebenso gut wie die Fahrer auf der Strecke. Auch der DSK profitierte von der guten Arbeit – beispielsweise in Form von guten Fahrerlagerplätzen für den DSK-Bus oder ermäßigten Tickets für die DSK-Mitglieder. DSK-Präsident Dr. Karl-Friedrich Ziegahn: „Wir danken den IDM-Organisatoren für die hervorragende Zusammenarbeit. Sie war nicht nur beispielhaft sondern auch die Basis für diese erfolgreiche IDM-Saison."
Deutscher Sportfahrer Kreis e.V.
Social Networks