Im Dienste der Umwelt

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Der Porsche 911 GT3 R Hybrid feierte bei der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring bereits erste Erfolge

Motorsport und Umweltschutz: Noch vor knapp zehn Jahren schienen diese beiden Begriffe so gut zusammen zu passen wie Feuer und Wasser – doch inzwischen ergänzen sich die beiden einst so konträren Begriffe bestens.

Das war die Botschaft der Umweltfachtagung, zu der der DMSB am dritten Märzwochenende geladen hatte. Ein hochkarätig besetztes Plenum und Fachvorträge aus allen relevanten Bereichen bewiesen, dass das Interesse an dieser Zukunftsthematik immer weiter wächst. Die zentralen Themen der Tagung: Antriebs- und Energiespeicher-Konzepte der Zukunft, die Umweltrelevanz von Motorsport-Veranstaltungen sowie Forderungen nach einer Nachhaltigkeits-Strategie.

„Nachhaltigkeit bedeutet kurz gesagt, dass wir dauerhaft verantwortungsbewusst handeln“, sagte DMSB-Präsident Torsten Johne. „Das betrifft nicht nur die Dimension der Umweltverträglichkeit, sondern hat auch eine soziale und ökonomische Seite. Ich spüre in vielen Gesprächen, dass es ein wachsendes Interesse und Bewusstsein gibt, dass sich unser Sport weiterentwickeln sollte. Doch mit welchen Maßnahmen dies erreicht werden kann und wohin die Reise geht ist häufig noch unklar.“

Häufig aber nicht immer: Denn in der VLN feiert ein Porsche 911 GT3 R Hybrid bereits erste Erfolge. Der mit dem ursprünglich fürs Williams-Formel-1-Team entwickelten elektrischen Schwungradspeicher ausgerüstete 911er profitiert gleich in zweierlei Hinsicht von seinem Hybrid-System. Zum einen geht er deutlich sparsamer mit dem Treibstoff um – und zum anderen verfügt er über einen Boost-Button, mit dem eine zusätzliche Kraftreserve von bis zu 120 kW aktiviert werden kann. Schon beim Saisonauftakt kam der Hybrid auf Platz sechs ins Ziel – und beim zweiten VLN-Auftritt folgte mit Platz drei das erste Podium. Da gratulierte sogar Williams Hybrid Power, der Entwickler des Systems: „Wir sind mit dem Fortschritt, den Porsche in den letzten Wochen mit unserem System gemacht hat, sehr zufrieden“, freute sich Ian Foley, WHP Managing Director. „Das System hat beim zweiten VLN-Lauf zum ersten Mal im Renneinsatz mit voller Leistung gearbeitet. Damit sind wir unserem Ziel, die Leistungsfähigkeit der Schwungradspeicher-Technologie beim 24h-Rennen unter Beweis zu stellen, einen Schritt näher gekommen.“

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