Sportfahrer fordern Verbot von Lichtautomaten

Der Deutsche Sportfahrer Kreis fordert das Verbot von automatischen Lichtschaltern in Kraftfahrzeugen. Mit ihrer Ausstattung in vielen Neufahrzeugen hat das Risiko, an trüben und grauen Tagen auf unbeleuchtete Verkehrsteilnehmer zu treffen, drastisch zugenommen. Offensichtlich ist es den Fahrzeugherstellern nicht gelungen, ausreichend empfindliche Sensoren zu entwickeln.

Gerade wenn das Fahrlicht aus Sicherheitsgründen dringend benötigt wird, schalten die Lichtautomaten – oft unbemerkt für den Fahrer – die Fahrzeugbeleuchtung aus. Bei nebelig, trüben Wetter narrt der hohe UV-Anteil des Tageslichtes die Lichtsensoren.

Ein wachsender Anteil von solchen ‚Blindschleichen’, erkennbar an neuen Baujahren, gefährdet nach Ansicht der Sportfahrer die Sicherheit im Straßenverkehr so sehr, dass ein sofortiges Aus für die Lichtautomaten geboten sei. Bei einer Vielzahl aktueller Fahrzeugmodelle kann die Automatik in der Fachwerkstatt in ein dauerhaftes Tagfahrlicht umprogrammiert werden.

„Wir wollen, dass die Fahrer wieder selbst und bewusst das Licht an- und abschalten oder ganz auf Tagfahrlicht umsteigen", betont der Verband, der vor mehr als 50 Jahren als Vorreiter für mehr Sicherheit im Motorsport gegründet wurde und heute Europas größter Interessenverband aktiver Sportfahrer ist.

 

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