Super-Mario holt Titel in der VLN

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Die Meister der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring 2010 (v.l.): DSK-Mann Mario Merten und sein Teamkollege Wolf Silvester haben in diesem Jahr den Titel gewonnen. (Foto: VLN / Jan Brucke)

Nach 2002, 2006 sicherte sich DSK-Mitglied Mario Merten zum dritten Mal den Titel in der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring.

Trotz seines Ausfalls beim Saisonfinale, dem 35. Münsterlandpokal, endete die VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring 2010 für DSK-Mitglied Mario Merten mit einem riesigen Erfolg: In einem BMW Z4 des Bonk-Teams sicherten sich Merten und sein Teamkollege Wolf Silvester zum zweiten Mal nach 2006 den Titel. Für Merten war es sogar schon der dritte VLN-Titel, denn auch 2002 hatte der Lokalmatador aus Nürburg die Nase vorn gehabt.

Schon vor dem Rennen hatten Merten und Silvester den Titel praktisch in der Tasche – einzig ein Wertungsausschluss hätte sie noch um die Meisterschaft bringen können. Doch nach einem Unfall von Mertens im Streckenabschnitt Eschbach war auch dieses Risiko ausgeschlossen – und Mertens durfte sich über seinen dritten Titel freuen. Allerdings hätte er das natürlich lieber mit einem weiteren erfolgreichen Rennen getan: „Ich wäre gern ins Ziel gekommen doch irgendwie sollte es heute einfach nicht sein", sagte der neue Champion nach dem Rennen mit einem lachenden und einem weinenden Auge. „Dennoch: Die Meisterschaft werden wir jetzt ordentlich feiern. Unser Titel hing im Verlauf der Saison zeitweise an einem seidenen Faden. Wir haben gekämpft und unsere Mitstreiter haben zum Teil gepatzt. Am Ende hat das beste Paket gewonnen – eine volle Klasse und ein sensationelles Team. Wir sind überglücklich."

Doch nicht nur für die frischgebackenen Meister war die VLN-Saison 2010 eine ganz besonders gelungene. Die Serie selbst darf ebenfalls auf ein ganz besonders erfolgreiches Jahr zurückblicken und ist eindeutig weiter im Aufwind. Sowohl qualitativ als auch quantitativ stellte die Saison einen Schritt vorwärts dar, wozu nicht zuletzt auch die mittlerweile gut etablierte GT3-Kategorie beitrug.

Ein paar Zahlen gefällig? Der knappste Vorsprung eines Siegers auf den Zweitplatzierten nach vier Stunden belief sich auf gerade einmal 0,240 Sekunden. Im Qualifying trennten den ersten und den Zehnten bei einer Veranstaltung auch nur 7,076 Sekunden. 185 Fahrzeuge waren im Schnitt am Start, mit einem Höchstwert von 201 Autos beim 35. DMV 4-Stunden-Rennen.

Auch Dr. Karl-Friedrich Ziegahn ist begeistert von der Entwicklung: „Die VLN ist das Aushängeschild des Breitensports in Deutschland", lobt der DSK-Präsident. „Hier wird von der gesamten Organisation großartige Arbeit geleistet und dafür gesorgt, dass der Breitensport sowohl für die teilnehmenden Teams und Fahrer als auch für die Zuschauer von Jahr zu Jahr attraktiver wird. Aus diesem Grund ist es dem DSK auch besonders wichtig, die Serie zu unterstützen. Deshalb waren wir auch bei jedem Rennen mit unserem Bus vor Ort. Der ganzen Organisation ein herzliches Dankeschön für die hervorragende Zusammenarbeit."

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