Jochen Neerpasch erhält Trips-Auszeichnung in Gold
DSK-Präsident Dr. Karl-Friedrich Ziegahn, Jochen Neerpasch und Vizepräsident Friedhelm Kissel
Dabei verlor er nie die Nachwuchsförderung aus den Augen und bereitete für zahlreiche junge Talente den Weg in die Königsklasse – die Formel 1. „Jochen Neerpasch hat mit seinem Wirken und seinem Engagement maßgeblich die Entwicklung des Motorsports vorangetrieben“, sagte DSK-Präsident Dr. Karl-Friedrich Ziegahn.
Auf eine Zeitreise durch mehr als fünf Jahrzehnte gelebten Motorsport gingen die anwesenden DSK-Mitglieder bei einem Vortrag von Jochen Neerpasch: Unterhaltsam, mit vielen Anekdoten und Details gespickt, gab der Motorsport-Manager Einblicke in die zahlreichen Stationen seiner langen Karriere. „Ich habe Wolfgang Graf Berghe von Trips schon verehrt, als ich noch Lloyd fuhr“, sagt Neerpasch in Anspielung auf die Auszeichnung mit der Trips-Medaille. Seine ersten Autorennen bestritt der damals noch junge Neerpasch auf einem Lloyd.
Zu den größten motorsportlichen Erfolgen von Jochen Neerpasch als Rennfahrer zählen ein Sieg bei den 24 Stunden von Daytona (1968) und ein dritter Platz beim legendären 24 Stunden Rennen in Le Mans (1968). Als Manager machte Neerpasch bei zahlreichen Automobilherstellern und Teams Station: Erste Lorbeeren sammelte er als Rennleiter bei Ford; später leitete er von 1973 bis 1979 die damals neu gegründete BMW M GmbH. Er war verantwortlich für das erste ‚Junior-Team‘ und wirkte wesentlich an der Entwicklung des Sportwagen M1 mit. Vier Jahre lang, von 1988 bis 1992 war Neerpasch Rennleiter der Daimler Benz AG und Mitglied in der Geschäftsleitung des Sauber-Rennstalls, mit dem er 1989 die 24 Stunden von Le Mans gewann. Von 1995 an leitete er als Manager die STW-Serie in Deutschland.
Deutscher Sportfahrer Kreis e.V.
Social Networks