BMW dominiert spannende Anfangsphase

Das 43. ADAC Zurich 24h-Rennen ist gestartet. Pünktlich um 16 Uhr ist die erste Startgruppe mit den Top-Fahrzeugen über die Linie gefahren. Während drei BMW Z4 GT3 die Anfangsphase dominierten, führte nach knapp zwei Stunden der Mercedes-Benz SLS AMG GT3 von Black Falcon das Rennen an.

Die erste Stunde des 43. ADAC Zurich 24h-Rennens war von prickelnder Spannung geprägt. Doch obwohl die Top-Teams im Abstand von nur wenigen Metern die 25,378 Kilometer lange Kombination aus Nürburgring-Grand-Prix-Kurs und Nordschleife umrundeten, gab es keinerlei nennenswerte Zwischenfälle. „Das war ein super Auftakt“, kommentierte Claudia Hürtgen, die Teamgefährtin von DTM-Pilot Martin Tomczyk im BMW Z4 GT3 mit der Startnummer 20. „Martin ist eine tolle erste Runde gefahren und ist gut durch den Verkehr gekommen. Der Anfang wäre gemacht, jetzt müssen wir sehen, wie es weitergeht.“ Dirk Werner, Startfahrer im Schwesterfahrzeug, war nach den ersten Runden ebenfalls zufrieden: „Ich hatte viel Spaß – es war eine aufregende Startphase. Ich konnte in der zweiten Kurve den vor mir fahrenden Mercedes-Benz SLS AMG GT3 überholen. Von da an haben wir im Dreier-Formationsflug die Spitze gebildet, ein Super-Stint.“

Einen guten Start hatte auch das Quartett Strycek / Strycek / Oestreich / Oestreich im Opel Astra OPC in der Klasse Cup 5. Das Vater-Sohn-Auto führt in der Klasse souverän. Ebenso souverän liegt Ex-DTM-Profi Strycek mit dem betagten Opel Manta in der Klasse SP3 an der Spitze. Aus DSK-Sicht gibt es aber nicht nur gute Nachrichten aus den ersten beiden Rennstunden zu berichten: Die Startnummer 185 mit Assenheimer / Marbach / Gusenbauer erlitt einen Reifenschaden und musste den waidwunden Mercedes Benz C230 an die Box bringen. Und auch die grasgrüne Dodge Viper von Skater-Legende Titus Dittmann war phasenweise bereits in langsamer Fahrt unterwegs, ist aber immer noch im Rennen.