Der Altmeister zurück in der Eifel

Seit seinem Rücktritt als Tourenwagen-Profi ist ‚Mister DTM’ dank seiner Siege bei den Rennen in Spa, Dubai, Bathurst, Abu Dhabi und nicht zuletzt auch in der Eifel mittlerweile zum Langstreckenspezialisten avanciert – und bei der diesjährigen Ausgabe des 24h-Rennens auf dem Nürburgring wird DSK-Mitglied Bernd Schneider alles dafür tun, diesen Ruf weiter zu festigen.

Den SLS AMG GT3 des Black Falcon-Teams mit der Startnummer 2 teilt sich DSKler Bernd Schneider diesmal mit Adam Christodoulou, Andreas Simonsen und Yelmer Buurman. Besonders interessant ist hierbei auch das Einsatzfahrzeug: Der SLS mit der Chassis-Nummer 176 ist der letzte von Mercedes AMG produzierte Renn-Flügeltürer, nach nunmehr fünf Jahren wurde die Produktion eingestellt. Im Herbst steht dann mit dem AMG GT3 der Nachfolger in den Startlöchern. Für Schneider ist es also die letzte Chance, sich mit seinem ‚Baby’, an dessen Entwicklung er maßgeblich beteiligt war, nach seinem Sieg im Jahr 2013 noch einmal in die Geschichtsbücher der ‚Grünen Hölle’ einzutragen.

„Das ganze Team fiebert schon jetzt dem Start entgegen“, sagt Black Falcon-Geschäftsführer Alex Böhm. „Bei den GT3-Fahrzeugen ist die Konkurrenz so stark wie nie und viele Hersteller bringen neue, technisch weiterentwickelte Modelle an den Start. In den letzten Jahren konnten wir dank der hervorragenden Zuverlässigkeit des SLS über die Distanz ganz vorne mitfahren, und genau das ist auch unsere Taktik für 2015.“