Rallyetraining unter Extrembedingungen

Subaru-Pilot Maximilian Koch hatte bei einem Wettbewerb des Rallye Magazin einen der begehrten Plätze im ‚Ice & Action’-Camp von Armin Schwarz und Mark Wallenwein ergattert. „Genau zum richtigen Zeitpunkt“, sagt Maximilian, der in dieser Woche bei der Rallye Schweden einen Weltmeisterschaftslauf bestreiten wird.

Gerade die anspruchsvollen Wertungsprüfungen mit den langen Spikes sind für Mitteleuropäer schwierig, da diese speziellen Reifen nur bei der Rallye Schweden gefahren werden. Glück für Koch: Die Pneus aus der Rallye-WM stellt Reifenpartner Michelin auch beim ‚Ice & Action’-Training.

„Maximilian hat alle Basisstationen durchlaufen, wobei es zunächst auf Lenkradhaltung, Lastwechselkontrolle, Über- und Untersteuern und dem kontrollierten Drift geht“, sagt Coach Armin Schwarz. Am zweiten Trainingstag wurden die Sektionen schneller und länger und verschiedenste Rallye-Handlingstrecken wurden zusammen mit Mark Wallenwein und Armin gefahren. Immer wieder nahmen beide Rallye-Profis Platz neben Maximilian und haben ihm Tipps und Verbesserungen zu seinem Fahrstil gegeben.

Der Abschlusstag wurde dann mit einem R4 Rallye Subaru von Wallenwein Motorsport absolviert. Dabei wurde das Niveau auf das der Schweden-Rallye gehoben. Auf der rund 12 Kilometer langen ‚Nordschleife auf Eis’ wurde Maximilian mit den Bedingungen im Rallyespeed vertraut gemacht.

„Mark hat mir im Wechsel zwischen Fahrer- und Beifahrersitz immer wieder gezeigt was geht um mir dann wieder den Aufschrieb zu lesen den ich vorher mit Ihm erstellt hatte. Nicht nur die Tipps zum fahren sind Gold wert, auch das Erstellen eines vernünftigen Aufschriebs sollte mir in Schweden sehr helfen“, sagt Maximilian Koch. „Ich bedenke mich nochmals herzlichst beim Rallye Magazin,

beim ‚Ice & Action’-Team sowie Mark und Armin, die mir sehr hilfreiche Tipps und drei action- und lehrreiche Rallyetage gegeben haben. Nun kann es in Schweden losgehen und ich hoffe, ich kann nun alles Umsetzen was man mir die vergangenen Tage vermittelt hat, leicht wird es dennoch sicher nicht.“