Sportfahrer verurteilen illegale Rennen scharf

Die tragischen Ereignisse bei illegalen Rennen, bei denen in diesem Jahr im Raum Köln und Bremen bereits mehrere unbeteiligte Menschen getötet wurden, stoßen beim Deutschen Sportfahrer Kreis e.V. (DSK), der die Interessen der Sportfahrer, aktiven Motorsportler und Fans vertritt, auf harsche Kritik. „Rennen gehören auf die Rennstrecke“, sagt Dr. Karl-Friedrich Ziegahn, Präsident des DSK. „Im öffentlichen Straßenverkehr sind sie aus gutem Grund schon immer verboten.“

Mit deutlichen Worten reagiert der DSK auf die jüngsten Geschehnisse auf öffentlichen Straßen. „Das hat mit Rennsport überhaupt nichts zu tun. Hier sitzen Leute am Steuer, die das nicht begreifen. Sie gefährden, verletzen oder töten unbeteiligte Verkehrsteilnehmer und fügen nebenbei dem organisierten und regulierten Motorsport einen erheblichen Schaden zu.“ Aus Sicht des DSK erzeugt schon allein die Verwendung des Begriffs ‚Rennen’ ein falsches Bild. Dr. Karl-Friedrich Ziegahn, Präsident der traditionsreichen und mit 13.000 Mitgliedern größten europäischen Vereinigung aktiver Sportfahrer, unterstützt die Behörden bei ihrem Versuch, diesem Unfug ein Ende zu bereiten. „Aktive Sportfahrer – egal ob auf zwei oder vier Rädern – haben ihre Strecken, auf denen für Unbeteiligte gefahrlos unser Sport betrieben wird. Wir verurteilen das Rowdytum auf unseren Straßen aufs Schärfste“, stellt der Deutsche Sportfahrer Kreis (DSK) klar. Dabei gibt es im ‚Autoland Deutschland’ genug Möglichkeiten, aktiv und sicher Motorsport zu betreiben. „In zahlreichen Motorsportclubs sind Sportfahrer und Motorsportler deutschlandweit organisiert und messen sich im Slalom, bei Gleichmäßigkeitsprüfungen, Rallye- oder Rundstreckenrennen – ohne dabei Unbeteiligte zu gefährden.“

Neben dem vielfältigen Engagement im Motorsport – der DSK setzt sich für Sicherheit, Fairness und Zukunftsfähigkeit ein – unterstützt der Deutsche Sportfahrer Kreis e.V. seit 2005 die Initiative TUNE IT! SAFE!. Die Verkehrssicherheits-Kampagne steht unter der Schirmherrschaft des Bundesministers für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) und wird getragen vom Verband der Automobil-Tuner e.V. (VDAT) und zahlreichen Partnern aus der Industrie sowie von Organisationen und Institutionen. Die Initiative setzt sich seit zehn Jahren für sicheres und verantwortungsbewusstes Tuning ein.