Über Uns

Mit über 13.000 Mitgliedern ist der Deutsche Sportfahrer Kreis europaweit die größte Vereinigung von aktiven Fahrern und Motorsport-Fans – mit langer Tradition. Gegründet wurde der DSK 1958 von Wolfgang Graf Berghe von Trips, 2008 feierte der DSK sein 50-jähriges Jubiläum. Dabei setzt sich der DSK damals wie heute wie für die gleichen Ziele ein: Er fördert den Breitensport, ist kritischer Beobachter der Sporthoheit, leistet seit vielen Jahren konsequente Umweltarbeit und setzt sich insbesondere für die Sicherheit ein. Die Mitglieder profitieren in vielerlei Hinsicht von den Stärken des DSK: Regelmäßig führt der DSK das beliebte „Freie Fahren“ auf deutschen Rennstrecken durch und auf viele Eintrittskarten und Nenngelder erhalten Mitglieder satte Rabatte. Zudem ist im Mitgliedsbeitrag ein Jahres-Abo der Fachzeitschriften ‚PS‘ oder ‚sport auto‘ enthalten.

Das DSK-Präsidium auf der Essen Motor Show 2016 (v.l.): Johannes Scheid, Reinhard Michel, Armin Schwarz, Friedhelm Kissel, Katrin Becker, Dr. Karl-Friedrich Ziegahn, Hans-Walter Kling, Karl-Heinz Stümpert, und Peter Bonk.

Das Präsidium des DSK e.V.

Das Sprachrohr der fast 13.000 Mitglieder im Deutschen Sportfahrer Kreis e.V. ist das Präsidium - und das bringt in seine Arbeit für die Mitglieder ein enorme Fachkompetenz ein. Das Team rund um Präsident Dr. Karl-Friedrich Ziegahn hat zusammen einen Erfahrungsschatz aus mehr als 250 Jahren Motorsport - ob als Fahrer bei Rundstrecken- oder Bergrennen , im Rallyesport oder als Funktionär hinter den Kulissen; die Präsidiumsmitglieder kennen sich in der Szene aus. 
Dr. Karl-Friedrich Ziegahn
Präsident

25 Jahre lang war der Diplom-Physiker aktiv im Motorsport unterwegs. Seit den 1970er-Jahren engagiert er sich im Motorsport – aktiv als Fahrer und hinter den Kulissen als Rallyeleiter, Leiter der Streckensicherung oder Zeitnehmer hat er fast alle Seiten im Motorsport kennengelernt. Seine motorsportliche Heimat ist der MSC Weingarten e.V. im ADAC Nordbaden, wo er seit 1980 auch Sportleiter ist. Über Orientierungsfahrten, Geschicklichkeitsturniere und Slalomveranstaltungen fand er 1976 den Weg in den Rallyesport. In Club- und nationalen Rallyes verdiente er sich seine ersten Sporen als Beifahrer bevor er 1980 an der Deutschen Rallye Meisterschaft teilnahm. Bis 1996 holte er zahlreiche Klassen- und Gesamtsiege. Seine drei Kinder konnten ihn später für Jugend-Kart-Slalom und Automobilslalom begeistern, dem er heute eng verbunden ist. Seit 1989 ist Ziegahn Mitglied im DSK, seit 1990 Präsidiumsmitglied. Das Amt des Präsidenten bekleidet er seit 2005. Darüber hinaus engagiert er sich in zahlreichen Gremien und als Berater in Fragen zur Umwelt.

Karl-Heinz Stümpert
Vizepräsident

Karl-Heinz Stümpert hat, wie seine Kollegen im DSK-Präsidium, bereits lange Erfahrung im Motorsport. Den ersten Kontakt zum Rennsport hatte er im Jahr 1966 bei der Eröffnung des neuen Motodroms in Hockenheim. Als Mitglied AMC Ludwigshafen – damals einer der aktivsten und erfolgreichsten Motorsportclubs im Rallye-Bereich – machte Stümpert erste Erfahrungen als Streckenposten. Damals wie heute war aktiver Motorsport mit einem nicht unerheblichen finanziellen Aufwand verbunden – und so entschied er sich früh für ein Engagement hinter den Kulissen. Und das äußerst erfolgreich: Als Leiter Streckensicherung, Rennsekretär, Sportkommissar und Organisationsleiter sammelte er viel Erfahrung in allen Bereichen. Seit 1984 ist Stümpert Mitglied Deutschen Sportfahrer Kreis e.V.; 2005 wurde er zum Vize-Präsidenten gewählt.

Friedhelm Kissel
Vizepräsident

2016 feierte Friedhelm Kissel ein Jubiläum: Seit 30 Jahren ist der Pfälzer Vizepräsident des DSK; Mitglied der europaweit größten Vereinigung von Sportfahrern und Fans ist er bereits seit seiner aktiven Zeit als Motorsportler 1975. Zuerst als Beifahrer, später als Fahrer, war der Rallye-Sport seine Heimat. Einen seiner größten Erfolg feierte Kissel 1981: Als Privatfahrer war der Titel in der Deutsche Rallye Meisterschaft zum Greifen nah, am Ende musste er sich aber mit Rang drei begnügen. Seine Karriere beendete er 1986 mit über 100 Klassensiegen. Dem Motorsport, und insbesondere dem Rallye-Sport, blieb er treu. Als Sportleiter des ADAC Pfalz oder als Fahrersprecher bei der ONS. Zehn Jahre lang war er Fahrtleiter der Deutschland-Rallye, die er mit seiner Kompetenz fit für das WM-Prädikat gemacht hat.

Reinhard Michel
Schatzmeister

Zehn Jahre lang hörten nationale und internationale Rallye-Piloten auf sein Kommando: Als Co-Pilot im Rallyesport machte sich Reinhard ‚Hardy‘ Michel in den 1980er-Jahren einen Namen als Top-Beifahrer. An der Seite zahlreicher Rallye-Asse feierte er unzählige Siege im Gruppe-A-Klassement bei internationalen Rallyes. Neben dem Schweden Mikael Ericsson hörte unter anderem auch DSK-Präsidiumskollege Friedhelm Kissel bei nationalen Rallye-Veranstaltungen auf die Anweisungen von Michel. Seine Karriere im Rallyesport beendete er 1989 nach nur zehn Jahren, um sich auf den Familienbetrieb zu konzentrieren. Die wenige Freizeit stellt er in den Dienst des DSK: Ebenfalls 1989 wurde er als 1. Beisitzer in das DSK-Präsidium gewählt und seit 1990 kümmert er sich als verantwortungsvoller Schatzmeister um die Finanzen der 13.000 Mitglieder zählenden Vereinigung.

Johannes Scheid
Schriftführer

Wenn jemand den Titel ‚Mr. Nürburgring‘ verdient hat, dann ist es Johannes Scheid. Der 1949 geborene Kottenborner ist seit 1968 Motorsportler mit Leib und Seele. Über Automobilslaloms, Orientierungsfahrten, Leistungsprüfungen und Rallyes kam Scheid in den Rundstreckensport und errang 1971 mit einem Klassensieg beim 36-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring seinen ersten großen Erfolg. In der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring, die er 1977 als Gründungsmitglied mit ins Leben gerufen hat, zählt er mit 68 Klassensiegen zu den erfolgreichsten Fahrern. 1980, 1981, 1994, 1995 und 1998 errang er den Titel in dem Nordschleifen-Championat, zwei Mal – 1996 und 1997 – gewann er das 24-Stunden-Rennen in der ‚Grünen Hölle‘. Nach dem stillen Abschied aus dem Renncockpit engagiert sich Scheid weiterhin als Teamchef und bekleidet seit 2000 das Amt des Fahrersprechers der VLN. Bei der DSK-Mitgliederversammlung 2011 wurde er als Beisitzer in das Präsidium gewählt.

Armin Schwarz
Präsidiumsmitglied z.b.V.

Er gehört zu den erfolgreichsten deutschen Rallye-Piloten: Armin Schwarz. Seine Profi-Karriere begann 1987 und auf Anhieb wurde er Deutscher Rallye Meister. Nachdem er den Titel 1988 erfolgreich verteidigen konnte wechselte er 1989 in die Rallye Weltmeisterschaft. Bis 2005 fuhr er insgesamt 121 Rallyes in der Königsklasse des Rallyesports. Seinen größten Erfolg feierte er 1991 als Sieger der Rallye Spanien – und damit ist Schwarz der einzige Deutsche, dem nach Walter Röhrl ein Sieg bei einem Rallye-Weltmeisterschaftslauf gelang. Seit 2007 geht er mit spektakulären Fahrzeugen in der amerikanischen SCORE International Off-Road Racing Series an den Start. Darüber hinaus ist er Initiator der BAJA 300 Powerdays Germany. Schwarz ist seit 1988 DSK-Mitglied und wurde bei der Mitgliederversammlung 2014 als Präsidiumsmitglied z.b.V. in das Entscheidungsgremium des DSK gewählt.

Fabian Berger
Beisitzer

Das sich Fabian Berger für Motorsport und schnelle Autos begeistern kann, wundert einen nicht, denn im Hauptberuf ist er Tornado-Pilot bei der Luftwaffe. Der Berufssoldat ist seit 2006 Mitglied im DSK, verheiratet und hat ein Kind. Vor allem beschäftigt den Piloten das ‚Risikomanagement’ im Cockpit – ob auf der Rennstrecke oder in der Luft. 2012 hat er das ‚Race Resource Management’ entwickelt und bildet seit 2015 an der DMSB academy Offizielle aus. An der Universität Zweibrücken ist er Dozent im Master-Studiengang „Motorsport Management“. Vielen DSK-Mitgliedern ist Fabian Berger als Helfer bei verschiedensten Veranstaltungen bekannt.

Peter Bonk
Beisitzer

Der Nürburgring ist für den Münsteraner wie ein zweites Zuhause: Wenn er nicht in der eigenen Kfz-Werkstatt ist, dann ist er am Ring – oder gibt seine geballte Motorsporterfahrung in Fahrsicherheitstrainings für namhafte Automobilhersteller oder bei eigenen Lizenzkursen weiter. Schon als kleiner Junge kam Peter Bonk an den Nürburgring. In den 1960er-Jahren nahm sein Vater Jürgen Bonk an Rennen am Nürburgring teil und nahm Peter und seinen Bruder Michael mit in die Eifel. Peter Bonk weiß also, wovon er spricht wenn es um das Thema Rennsport geht. Als Fahrer und Teamchef ist er in der VLN Langstreckenmeisterschaft und der Rundstrecken Challenge Nürburgring aktiv – als Teamchef und als Fahrer. Wenn er nicht als hinter der Boxenmauer steht sondern selbst ins Lenkrad greift, dann auch erfolgreich: In seiner Laufbahn hat er nicht weniger als 23 Klassensiege in der VLN erzielt.

Katrin Becker
Beisitzer

Im Rallye-Auto hat sie das Sagen – und das bereits seit 2001: Auf das Kommando von Katrin Becker hörte bereits Niki Schelle, mit dem sie 2004 Vizemeister in der Deutschen Rallye Meisterschaft wurde. Auch Ellen Lohr und Carsten Mohe vertrauten im Cockpit auf ihre Ansagen. Zu ihren größten Erfolgen zählen der Sieg im ADAC Rallye Junior Cup 2003 und der Gewinn der Deutschen Rallye Meisterschaft in der Kategorie 2WD 2011. Von 2012 bis 2015 wurde sie an der Seite von Michael Böhm vier Mal in Folge Österreichische Staatsmeisterin. Bei der DSK-Mitgliederversammlung im Februar 2017 wurde sie ohne Gegenstimmen offiziell in Präsidium gewählt; zuvor war sie bereits kommissarisch als Beisitzerin aktiv. Ihr Heimatverein ist der AC Schlitz. Sie sagt: „Der Rallyesport in Deutschland wird viel zu stiefmütterlich behandelt. Hier kann man viel bewegen und noch einiges für den Sport tun.“

Ehrenrat

Hans - Joachim Hess
Vorsitzender
Prof. Dr. Carl H. Hamann
Walter Struckmann

DSK-Referenten

Manfred Rethmann
Referent Autocross

Manfred Rethmann ist bereits seit 1978 im Autocross-Sport aktiv, sowohl im regionalen Clubsport und national in der Deutschen Meisterschaft als auch international in der EM. Er ist Mitglied in zwei ADAC Ortclubs, war in beiden Clubs über viele Jahre im Vorstand aktiv und dort auch in die Organisation von Großveranstaltungen eingebunden. Von Februar 2007 bis Januar 2014 war der DSK-Referent Autocross auch Vorsitzender der Veranstaltergemeinschaft der Deutschen Autocross Meisterschaft – Deutscher Autocross Verband e.V.’ (DAV). Kontakt: autocross@dskev.de

Fritz Cirener
Referent Oldtimer

Fritz Cirener verantwortet hauptberuflich das Geschäftsfeld Automotive Tradition der Robert Bosch GmbH (www.automotive-tradition.com). Neben der Bosch- Ersatzteilversorgung für Fahrzeuge ab 15 Jahren steuert er die markenunabhängige Werkstattorganisation Bosch Classic Car Service, das Wissensmanagement, eine Kundenhotline für Old- und Youngtimerfans und ist bei rund 30 Klassik-Events in verschiedenen Rollen involviert. Seit 1975 ist der der Ingenieur (Kfz- Technik) dem Motorsport verbunden. 1985 wurde er Mitglied im DSK. Viele Jahre bereits bringt sich Fritz Cirener bei der Ausrichtung von nationalen und internationalen Motorsportveranstaltungen ein (FIA GT WM, DTM, ADAC Masters Weekend, Porsche Sports Cup).Seit der Essen Motorshow 2010 DSK-Referent Referent für dieses sehr umfassende Thema.