Das Präsidium des DSK e.V.
Johannes Scheid, Präsident Dr. Karl-Friedrich Ziegahn, "Charly" Kling, Friedhelm Kissel, Karl-Heinz Stümpert, Altfrid Heger, Reinhard Michel. Auf unserem Bild fehlen Smudo und Ralf Waldman.
Mit über 13.000 Mitgliedern ist der Deutsche Sportfahrer Kreis europaweit die größte Vereinigung von aktiven Fahrern und Motorsport-Fans – mit langer Tradition. Gegründet wurde der DSK 1958 von Wolfgang Graf Berghe von Trips, 2008 feierte der DSK sein 50-jähriges Jubiläum. Dabei setzt sich der DSK damals wie heute wie für die gleichen Ziele ein: Er fördert den Breitensport, ist kritischer Beobachter der Sporthoheit, leistet seit vielen Jahren konsequente Umweltarbeit und setzt sich insbesondere für die Sicherheit ein. Die Mitglieder profitieren in vielerlei Hinsicht von den Stärken des DSK: Regelmäßig führt der DSK das beliebte „Freie Fahren“ auf deutschen Rennstrecken durch und auf viele Eintrittskarten und Nenngelder erhalten Mitglieder satte Rabatte. Zudem ist im Mitgliedsbeitrag ein Jahres-Abo der Fachzeitschriften ‚PS‘ oder ‚sport auto‘ enthalten.
Das Sprachrohr der über 13.000 Mitglieder im Deutschen Sportfahrer Kreis e.V. ist das Präsidium - und das bringt in seine Arbeit für die Mitglieder ein enorme Fachkompetenz ein. Das neunköpfige Team rund um Präsident Dr. Karl-Friedrich Ziegahn hat zusammen einen Erfahrungsschatz aus mehr als 200 Jahren Motorsport - ob als Fahrer bei Rundstrecken- oder Bergrennen , im Rallyesport oder als Funktionär hinter den Kulissen; die Präsidiumsmitglieder kennen sich in der Szene aus.
DSK e.V. Kurzvorstellung
-
Präsident: Dr. Karl-Friedrich Ziegahn
25 Jahre lang war der Diplom-Physiker aktiv im Motorsport unterwegs. Seit den 1970er-Jahren engagiert er sich im Motorsport - aktiv als Fahrer und hinter den Kulissen als Rallyeleiter, Leiter der Streckensicherung oder Zeitnehmer hat er fast alle Seiten im Motorsport kennengelernt. Seine motorsportliche Heimat ist der MSC Weingarten e.V. im ADAC Nordbaden, wo er seit 1980 auch Sportleiter ist. Über Orientierungsfahrten, Geschicklichkeitsturniere und Slalomveranstaltungen fand er 1976 den Weg in den Rallyesport. In Club- und nationalen Rallyes verdiente er sich seine ersten Sporen als Beifahrer bevor er 1980 an der Deutschen Rallye Meisterschaft teilnahm. Bis 1996 holte der heute 60-Jährige zahlreiche Klassen- und Gesamtsiege. Seine drei Kinder konnten ihn später für Jugend-Kart-Slalom und Automobilslalom begeistern, dem er heute eng verbunden ist. Seit 1989 ist Ziegahn Mitglied im DSK, seit 1990 Präsidiumsmitglied. Das Amt des Präsidenten bekleidet er seit 2005. Darüber hinaus engagiert er sich in zahlreichen Gremien und als Berater in Fragen zur Umwelt.
-
Vizepräsident: Karl-Heinz Stümpert
Karl-Heinz Stümpert hat, wie seine Kollegen im DSK-Präsidium, bereits lange Erfahrung im Motorsport. Den ersten Kontakt zum Rennsport hatte er im Jahr 1966 bei der Eröffnung des neuen Motodroms in Hockenheim. Als Mitglied AMC Ludwigshafen – damals einer der aktivsten und erfolgreichsten Motorsportclubs im Rallye-Bereich – machte Stümpert erste Erfahrungen als Streckenposten. Damals wie heute war aktiver Motorsport mit einem nicht unerheblichen finanziellen Aufwand verbunden – und so entschied er sich früh für ein Engagement hinter den Kulissen. Und das äußerst erfolgreich: Als Leiter Streckensicherung, Rennsekretär, Sportkommissar und Organisationsleiter sammelte er viel Erfahrung in allen Bereichen. Seit 1984 ist Stümpert Mitglied Deutschen Sportfahrer Kreis e.V.; 2005 wurde er zum Vize-Präsidenten gewählt.
-
Vizepräsident: Friedhelm Kissel
2011 feiert Friedhelm Kissel ein Jubiläum: Seit 25 Jahren ist der Pfälzer Vizepräsident des DSK; Mitglied der europaweit größten Vereinigung von Sportfahrern und Fans ist er bereits seit seiner aktiven Zeit als Motorsportler 1975. Zuerst als Beifahrer, später als Fahrer, war der Rallye-Sport seine Heimat. Einen seiner größten Erfolg feierte Kissel 1981: Als Privatfahrer war der Titel in der Deutsche Rallye Meisterschaft zum Greifen nah, am Ende musste er sich aber mit Rang drei begnügen. Seine Karriere beendete er 1986 mit über 100 Klassensiegen. Dem Motorsport, und insbesondere dem Rallye-Sport, blieb er treu. Als Sportleiter des ADAC Pfalz oder als Fahrersprecher bei der ONS. Zehn Jahre lang war er Fahrtleiter der Deutschland-Rallye, die er mit seiner Kompetenz fit für das WM-Prädikat gemacht hat.
-
Schatzmeister: Reinhard Michel
Zehn Jahre lang hörten nationale und internationale Rallye-Piloten auf sein Kommando: Als Co-Pilot im Rallyesport machte sich Reinhard ‚Hardy‘ Michel in den 1980er-Jahren einen Namen als Top-Beifahrer. An der Seite zahlreicher Rallye-Asse feierte er unzählige Siege im Gruppe-A-Klassement bei internationalen Rallyes. Neben dem Schweden Mikael Ericsson hörte unter anderem auch DSK-Präsidiumskollege Friedhelm Kissel bei nationalen Rallye-Veranstaltungen auf die Anweisungen von Michel. Seine Karriere im Rallyesport beendete er 1989 nach nur zehn Jahren, um sich auf den Familienbetrieb zu konzentrieren. Die wenige Freizeit stellt er in den Dienst des DSK: Ebenfalls 1989 wurde er als 1. Beisitzer in das DSK-Präsidium gewählt und seit 1990 kümmert er sich als verantwortungsvoller Schatzmeister um die Finanzen der 13.000 Mitglieder zählenden Vereinigung.
-
Schriftführer: Hans-Walter Kling
Im Motorsport fühlt sich Hans-Walter „Charly“ Kling wohl - und das seit über 40 Jahren. Der heute 64-Jährige hat sich mit seinem Fachwissen rund um die schönste Nebensache bundesweit einen Namen gemacht. Seine aktive Zeit begann 1968 in einem NSU. Auf Slalom-, Rallye- und Bergrennstrecken hat er das zu der Zeit wohl beliebteste Auto bewegt. Nachdem die Homologation seines NSU ausgelaufen war, beendete Kling auch seine Zeit hinterm Lenkrad und engagiert sich seitdem intensiv hinter den Kulissen des Motorsport. Ob als Einsatzleiter bei Formel 1 und DTM-Rennen für die ONS (heute DMSB) oder als Bereichsleiter für Slalom, Berg und Rundstrecke beim ADAC Hessen-Thüringen - die Fachkompetenz von Kling ist gefragt; auch beim Aufbau der Bergrennstrecken Iberg, Kyffhäuser, Rennsteig oder Schleiz in den 1990er-Jahren, an denen er maßgeblich beteiligt war. Kling ist Mitglied im DMSB-Fachausschuss Berg und permanenter Sportkommissar in der Bergmeisterschaft. Dem DSK ist Kling seit 1979 verbunden. Von 2005 bis 2011 war Kling Beisitzer im DSK-Präsidium und wurde bei der MV 2011 zum Schriftführer gewählt.
-
Präsidiumsmitglied z.b.V.: Smudo
Smudo - dieser Name steht wie kaum ein anderer für deutschen Sprechgesang. Als Frontmann der Hip-Hop-Combo „Die Fantastischen Vier“ zählt Michael B. Schmidt, wie er mit bürgerlichem Namen heißt, zu den erfolgreichsten Deutschen Musikern. Im Motorsport findet Smudo seit 2000 seinen Ausgleich zum harten Musikbusiness. Dabei wollte er nie der klischeehafte Promifahrer sein. Er lernte das Rennenfahren von der Pike auf und stellte stets einen sportlichen Anspruch an sein Treiben. Nach einer kompletten Saison im VW New Beetle Cup zog es den passionierten Hobbyflieger auf die Nordschleife. Und da er als Star eine Vorbildfunktion hat, nutzte Smudo diesen Bonus bald, um umweltverträglichen und nachhaltigen Motorsport zu demonstrieren. Diese Ziele vereinen den Rapper und den DSK, weshalb Smudo seit 2005 Präsidiumsmitglied zur besonderen Verwendung ist.
-
Beisitzer: Altfrid Heger
Altfried Heger zählt zu der Garde an Motorsportler, die in den glorreichen 80er- und 90er-Jahren die Tourenwagen-Fans in ganz Europa begeistert haben. Als ehemaliger Werksfahrer bei Audi, BMW, Honda und Peugeot blickt der Essener auf eine erfolgreiche Karriere zurück. Zu seinen größten Erfolgen zählen die Siege bei den 24-Stunden-Rennen in Spa-Francorchamps (1986 und 1988 sowie auf dem Nürburgring (2000). 1993 gewann er mit vier Siegen die erste Saison des Porsche Supercups. Seit Beendigung seiner aktiven Laufbahn ist Heger dem Motorsport treu geblieben. Ob als Testfahrer oder Organisator des Porsche Sports Cup - Erfahrung ist vielerorts gefragt. So ganz hat sich Heger dennoch nicht vom aktiven Sport verabschiedet. 2008 und 2009 startete er erfolgreich für Volkswagen Motorsport beim 24h-Rennen auf der Nordschleife. Dem DSK ist Heger seit 1992 verbunden und übt seit 2006 das Amt des Beisitzers im Präsidiums aus.
-
Beisitzer: Johannes Scheid
Wenn jemand den Titel ‚Mr. Nürburgring‘ verdient hat, dann ist es Johannes Scheid. Der 1949 geborene Kottenborner ist seit 1968 Motorsportler mit Leib und Seele. Über Automobilslaloms, Orientierungsfahrten, Leistungsprüfungen und Rallyes kam Scheid in den Rundstreckensport und errang 1971 mit einem Klassensieg beim 36-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring seinen ersten großen Erfolg. In der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring, die er 1977 als Gründungsmitglied mit ins Leben gerufen hat, zählt er mit 68 Klassensiegen zu den erfolgreichsten Fahrern. 1980, 1981, 1994, 1995 und 1998 errang er den Titel in dem Nordschleifen-Championat, zwei Mal – 1996 und 1997 – gewann er das 24-Stunden-Rennen in der ‚Grünen Hölle‘. Nach dem stillen Abschied aus dem Renncockpit engagiert sich Scheid weiterhin als Teamchef und bekleidet seit 2000 das Amt des Fahrersprecher der VLN. Bei der DSK-Mitgliederversammlung 2011 wurde er als Beisitzer in das Präsidium gewählt.
-
Beisitzer: Ralf Waldmann
Ralf Waldmann ist der Zweirad-Experte im DSK: Der gebürtige Ennepetaler gehört zu den erfolgreichsten Piloten der Grand-Prix-Geschichte. In seiner mehr als 20 Jahre dauernden Karriere bestritt der heute 44-Jährige 169 WM-Läufe, von denen er 20 gewinnen konnte. Sein Debüt in der Motorrad-Weltmeisterschaft gab er 1986 beim Großen Preis von Baden-Württemberg auf dem Hockenheimring. Unvergessen sind bis heute die Duelle mit dem Italiener Max Biaggi - Waldmann war damals der einzige Pilot, der dem Italiener im Kampf um die WM-Krone die Stirn bieten konnte. Seinen Rücktritt vom aktiven Motorsport verkündete Waldmann 2005. Seit 2002 ist Ralf Waldmann Mitglied im Deutschen Sportfahrer Kreis e.V. - seinen Posten als Beisitzer im Präsidium bekleidet er seit 2002.
Deutscher Sportfahrer Kreis e.V.
Social Networks