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Simracing – eine Einleitung

Simracing ist in aller Munde – nicht erst seit Beginn der Corona-Pandemie und den damit verbundenen Einschränkungen im realen Motorsport. Bereits seit einigen Jahren erfreut sich Simracing großer Beliebtheit, Tendenz steigend. Grund dafür ist unter anderem die Tatsache, dass sich kaum eine andere Sportart so adäquat in der Simulation abbilden lässt. Nirgends ist der Digitalsportler so nah am Original, wie im Simracing. Der Einstieg in den virtuellen Motorsport ist bereits für kleines Geld möglich. Für erste Erfahrungen in der digitalen Rennsportwelt ist nur die richtige Hard- und Software nötig. Dann kann es im Prinzip auch schon losgehen…

Dabei ist Simracing weit mehr als nur Zocken. Die gängigen Simulationen – keine Spiele – sind sehr nah an der Realität dran. Genau wie im realen Rennsport gibt es auch im Simracing Anfänger, Amateure und Profis, die in namhaften Teams auf höchstem Niveau gegeneinander antreten.

Für den Einsteiger im Simracing stellen sich vorab einige Fragen: PC oder Spielkonsole? Welche Hardware benötige ich und wie hoch sind die Kosten? Und welches Lenkrad ist für mich geeignet? Welche Simulation ist die richtige für mich?

Es gibt nicht DIE Rennsimulation. Bei der Entscheidung spielen viele Faktoren eine Rolle. Die gängigsten Simulationen sind iRacing, Assetto Corsa, rFactor 2, RaceRoom, Gran Turismo Sport und Forza Motorsport 7. Einige sind nur auf dem PC verfügbar, andere nur auf der Konsole. Bei den Kosten gibt es ebenfalls große Unterschiede: Bei iRacing zum Beispiel müssen sämtliche Inhalte – Strecken und Fahrzeuge – hinzugekauft werden. Dazu kommt eine monatliche Gebühr und um mit Freunden zusammen zu trainieren oder Rennen zu fahren ist ebenfalls eine geringe Gebühr fällig. Für andere Simulationen fallen einmalige Kosten an und es sind bereits eine Vielzahl an Strecken und Fahrzeugen inbegriffen. Wer mehr Inhalte oder Fahrzeuge möchte, muss auch hier wieder den Geldbeutel aufmachen und zusätzliche Inhalte kaufen.

Hardware: Eine Frage des Budgets!

Der günstigste Einstieg in das Simracing ist sicher eine Spielekonsole wie die Xbox oder die PlayStation, die bereits für rund 300 Euro erhältlich sind und an den Fernseher angeschlossen werden. Wer am PC seine virtuellen Rennen bestreiten will muss schon tiefer in die Tasche greifen, denn die aktuellen Rennsimulationen sind extrem leistungshungrig. Entsprechend leistungsfähig muss auch der Rechner sein.

Zum absoluten „Simracing Glück“ fehlt nur noch das Lenkrad. Die Steuerung über den Controller ist zwar unter Umständen möglich, aber mit Lenkrad – und vielleicht einem Rennsitz – verwandelst du dein Wohnzimmer in ein echtes Cockpit. Geeignete Lenkräder gibt es bereits ab rund 150 Euro, aber nach oben sind keine Grenzen gesetzt. Wer mehr Geld ausgeben möchte und kann, kommt an Fanatec wahrscheinlich nicht vorbei. Der Einstiegspreis liegt bei rund 600 Euro aber deutlich über dem Einsteigerlenkrad.