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DSK-Präsidium

Das DSK-Präsidium (v.l.): Reinhard Michel, Jörg van Ommen, Johannes Scheid, Fabian Berger, Dr. Karl-Friedrich Ziegahn, Fabian Pirrone, Peter Bonk und Frank Taller (nicht auf dem Bild: Armin Schwarz) 

Über Uns

Der Deutsche Sportfahrer Kreis kümmert sich seit 60 Jahren um die Interessen von aktiven Motorsportlern und Fans. Mit 13.000 Mitgliedern ist der DSK europaweit die größte Vereinigung dieser Art. Anliegen des DSK sind Förderung des Breitensports, Umweltarbeit und Sicherheit im Motorsport. Als neutraler Beobachter vertritt der DSK die Belange seiner Mitglieder bei nationalen und internationalen Sportbehörden.

Dr. Karl-Friedrich Ziegahn

Präsident

25 Jahre lang war der Diplom-Physiker aktiv im Motorsport unterwegs. Seit den 1970er-Jahren engagiert er sich im Motorsport – aktiv als Fahrer und hinter den Kulissen als Rallyeleiter, Leiter der Streckensicherung oder Zeitnehmer hat er fast alle Seiten im Motorsport kennengelernt. Seine motorsportliche Heimat ist der MSC Weingarten e.V. im ADAC Nordbaden, wo er seit 1980 auch Sportleiter ist. Über Orientierungsfahrten, Geschicklichkeitsturniere und Slalomveranstaltungen fand er 1976 den Weg in den Rallyesport. In Club- und nationalen Rallyes verdiente er sich seine ersten Sporen als Beifahrer bevor er 1980 an der Deutschen Rallye Meisterschaft teilnahm. Bis 1996 holte er zahlreiche Klassen- und Gesamtsiege. Seine drei Kinder konnten ihn später für Jugend-Kart-Slalom und Automobilslalom begeistern, dem er heute eng verbunden ist. Seit 1989 ist Ziegahn Mitglied im DSK, seit 1990 Präsidiumsmitglied. Das Amt des Präsidenten bekleidet er seit 2005. Darüber hinaus engagiert er sich in zahlreichen Gremien und als Berater in Fragen zur Umwelt.

 

Johannes Scheid

Vizepräsident

Wenn jemand den Titel ‚Mr. Nürburgring‘ verdient hat, dann ist es Johannes Scheid. Der 1949 geborene Kottenborner ist seit 1968 Motorsportler mit Leib und Seele. Über Automobilslaloms, Orientierungsfahrten, Leistungsprüfungen und Rallyes kam Scheid in den Rundstreckensport und errang 1971 mit einem Klassensieg beim 36-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring seinen ersten großen Erfolg. In der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring, die er 1977 als Gründungsmitglied mit ins Leben gerufen hat, zählt er mit 131 Klassensiegen zu den erfolgreichsten Fahrern. 1980, 1981, 1994, 1995 und 1998 errang er den Titel in dem Nordschleifen-Championat, zwei Mal – 1996 und 1997 – gewann er das 24-Stunden-Rennen in der ‚Grünen Hölle‘. Nach dem stillen Abschied aus dem Renncockpit engagiert sich Scheid weiterhin als Teamchef und bekleidet seit 2000 das Amt des Fahrersprechers der VLN. Bei der DSK-Mitgliederversammlung 2011 wurde er als Beisitzer, bei der MV 2020 als Vizepräsident gewählt.

Jörg van Ommen

Vizepräsident

Wer an Jörg van Ommen denkt, denkt sofort an drei magische Buchstaben – DTM. Zwischen 1984 und 1996 ging der mittlerweile 56-Jährige in 218 Rennen an den Start, fünf davon gewann er. In den Jahren 1994 und 1995 wurde van Ommen jeweils Vize-Champion hinter Bernd Schneider. Mit 992,5 Punkten rangiert er nach wie vor auf dem sechsten Platz der ewigen Punktetabelle der populären Tourenwagenserie. Der Automobilsport wurde dem langjährigen Mercedes-Werkspiloten in die Wiege gelegt. Mit zwölf Jahren fuhr er schon sein erstes Rennen im Kart. Nach dem Ende seiner DTM-Karriere organsierte er erfolgreich sieben Jahre lang die „Jörg van Ommen Kart Serie“ und widmete sich aktiv der Nachwuchsförderung im Motorsport. Seit 2005 besitzt der gebürtige Moerser mit JvO-Autosport ein eigenes Rennteam und bietet als Unternehmer ein breites Leistungsspektrum rund um das Thema Motorsport und Mobilität.

Reinhard Michel

Schatzmeister

Zehn Jahre lang hörten nationale und internationale Rallye-Piloten auf sein Kommando: Als Co-Pilot im Rallyesport machte sich Reinhard ‚Hardy‘ Michel in den 1980er-Jahren einen Namen als Top-Beifahrer. An der Seite zahlreicher Rallye-Asse feierte er unzählige Siege im Gruppe-A-Klassement bei internationalen Rallyes. Neben dem Schweden Mikael Ericsson hörte unter anderem auch DSK-Präsidiumskollege Friedhelm Kissel bei nationalen Rallye-Veranstaltungen auf die Anweisungen von Michel. Seine Karriere im Rallyesport beendete er 1989 nach nur zehn Jahren, um sich auf den Familienbetrieb zu konzentrieren. Die wenige Freizeit stellt er in den Dienst des DSK: Ebenfalls 1989 wurde er als 1. Beisitzer in das DSK-Präsidium gewählt und seit 1990 kümmert er sich als verantwortungsvoller Schatzmeister um die Finanzen der 13.000 Mitglieder zählenden Vereinigung.

Armin Schwarz

Schriftführer

Er gehört zu den erfolgreichsten deutschen Rallye-Piloten: Armin Schwarz. Seine Profi-Karriere begann 1987 und auf Anhieb wurde er Deutscher Rallye Meister. Nachdem er den Titel 1988 erfolgreich verteidigen konnte wechselte er 1989 in die Rallye Weltmeisterschaft. Bis 2005 fuhr er insgesamt 121 Rallyes in der Königsklasse des Rallyesports. Seinen größten Erfolg feierte er 1991 als Sieger der Rallye Spanien – und damit ist Schwarz der einzige Deutsche, dem nach Walter Röhrl ein Sieg bei einem Rallye-Weltmeisterschaftslauf gelang. Seit 2007 geht er mit spektakulären Fahrzeugen in der amerikanischen SCORE International Off-Road Racing Series an den Start. Darüber hinaus ist er Initiator der BAJA 300 Powerdays Germany. Schwarz ist seit 1988 DSK-Mitglied und wurde bei der Mitgliederversammlung 2014 als Präsidiumsmitglied z.b.V. in das Entscheidungsgremium des DSK gewählt. Seit 2020 ist Schwarz neuer Schriftführer im Präsidium.

Fabian Pirrone

Präsidiumsmitglied z.b.V.

Fabian Pirrone ist seit 2008 Mitglied im Deutschen Sportfahrer Kreis und leitet seit 2015 den Stammtisch Hamburg, der mit über 1000 DSKlern unser größter aktiver Stammtisch ist. Mit vielen Events, wie z.B. dem jährlich stattfindendem Kartrennen, bei dem regelmäßig 70 und mehr DSKler um die Plätze eifern, hat er sich im Norden einen Namen gemacht. Im Alter von sieben Jahren fuhr er das erstes Kartrennen. Mit 18 Jahren wechselte er zum Automobil-Slalom. Ab dem Jahr 2014 fuhr er dann Rallyes. Zahlreiche Klassensiege hat er für sich verbuchen können. Zweimal Meister im Opel-Youngstercup, Meister im Rallye-Cup-Nord, einmal zweiter und einmal dritter stehen auf seinem Konto.

Seit 2018 ist er auf dem Nürburgring in der Langstreckenserie NLS (früher VLN) unterwegs. Fabian ist bei fast allen „Freien-Fahren“ dabei und steht dort unseren Mitglieder mit Rat und Tat zur Seite. 2019 haben ihn unsere Mitglieder zum Präsidiumsmitglied z.b.V. gewählt. Seitdem setzt er sich unter anderem stark im SIM-Sport ein und ist einer unserer Initiatoren der ersten DSK SIM-Meisterschaft.

Fabian Berger

Beisitzer

Das sich Fabian Berger für Motorsport und schnelle Autos begeistern kann, wundert einen nicht, denn im Hauptberuf ist er Tornado-Pilot bei der Luftwaffe. Der Berufssoldat ist seit 2006 Mitglied im DSK, verheiratet und hat ein Kind. Vor allem beschäftigt den Piloten das ‚Risikomanagement’ im Cockpit – ob auf der Rennstrecke oder in der Luft. 2012 hat er das ‚Race Resource Management’ entwickelt und bildet seit 2015 an der DMSB academy Offizielle aus. An der Universität Zweibrücken ist er Dozent im Master-Studiengang „Motorsport Management“. Vielen DSK-Mitgliedern ist Fabian Berger als Helfer bei verschiedensten Veranstaltungen bekannt.

Peter Bonk

Beisitzer

Der Nürburgring ist für den Münsteraner wie ein zweites Zuhause: Wenn er nicht in der eigenen Kfz-Werkstatt ist, dann ist er am Ring – oder gibt seine geballte Motorsporterfahrung in Fahrsicherheitstrainings für namhafte Automobilhersteller oder bei eigenen Lizenzkursen weiter. Schon als kleiner Junge kam Peter Bonk an den Nürburgring. In den 1960er-Jahren nahm sein Vater Jürgen Bonk an Rennen am Nürburgring teil und nahm Peter und seinen Bruder Michael mit in die Eifel. Peter Bonk weiß also, wovon er spricht wenn es um das Thema Rennsport geht. Als Fahrer und Teamchef ist er in der VLN Langstreckenmeisterschaft und der Rundstrecken Challenge Nürburgring aktiv – als Teamchef und als Fahrer. Wenn er nicht als hinter der Boxenmauer steht sondern selbst ins Lenkrad greift, dann auch erfolgreich: In seiner Laufbahn hat er 40 Klassensiege in der VLN erzielt.

Frank Taller

Beisitzer

Frank Taller ist mit dem Nürburgring nicht nur räumlich – seit mehr als 15 Jahren wohnt er in der Nähe der „Grünen Hölle“ – sehr verbunden. Auch seine motorsportliche Laufbahn ist eng mit der traditionsreichen Rennstrecke verknüpft. Seit 2019 gehört Taller dem Vorstand des AC Mayen an und ist im ADAC Ortsclub als Sportleiter. In der Nürburgring Langstrecken-Serie (früher VLN) ist Taller seit 2015 einer der permanenten Rennleiter und stellvertretender Leiter hinter Michael Bork für den Bereich Sport der VLN. Aber auch im Bereich eSports Taller aktiv. Nach zwei Jahren als Teamchef wechselte Taller hier ebenfalls in die Racecontrol und begleitet den Digital Cup des ADAC Mittelrhein seit Ende 2019 als Rennleiter. Im DSK – in den er 2005 eingetreten ist – engagiert er sich als Fahrtleiter bei den Terminen zum Hugo Emde Freien Fahren.