60 Jahre DSK: Damals eine elitäre Gesellschaft, heute eine offene Gemeinschaft

In den ersten Jahren nach der Gründung war der Deutsche Sportfahrer Kreis eine elitäre Gesellschaft. Man konnte nicht einfach Mitglied werden. Das war nicht gewünscht. Eine Aufnahme-Kommission entschied vor sechs Jahrzehnten darüber, wer in den DSK eintreten durfte und wer nicht. Genaue Kriterien zur Aufnahme sind nicht überliefert, nur das man seinerzeit Bürgen benötigte um eintreten zu können.

Zu den 48 Mitgliedern im Jahr 1959 zählten unter anderem Rennfahrer und Porsche-Ikone Hans Herrmann, Hans Stuck, ebenfalls Rennfahrer und Vater von Hans-Joachim Stuck, Eberhard Mahle, Rennfahrer und Mitbegründer der heutigen Mahle GmbH und Edgar Barth, selbst Rennfahrer und Vater von Jürgen Barth, Gründer der BPR-Rennserie. Die, wenn auch überschaubare, Mitgliederliste liest sich wie das ‚Who is who’ von Rennfahrern und Motorsport-Managern der damaligen Zeit. Man musste schon dazu gehören, um dabei zu sein.

Das änderte sich 1961, als sich der DSK allen aktiven Lizenzfahrern öffnete um eine breite Basis für die Zukunft zu schaffen und ein Gegengewicht zur damaligen ONS zu sein. Erst 1971 – oder 1972, darüber gibt es unterschiedliche Angaben in den Chroniken des DSK – stieg die Zahl der DSKler erstmalig auf über 1.000. Heute zählt der DSK fast 13.000 Mitglieder und gehört damit europaweit zu der größten unabhängigen Gemeinschaft von Aktiven und Sportfahrern.

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