Rowe Racing gewinnt das 24h-Rennen am Nürburgring

Veröffentlicht am 22.06.2025
24h-Rennen

Das Team Rowe Racing hat die 53. Auflage des ADAC RAVENOL 24h Nürburgring für sich entschieden. Der BMW M4 GT3 mit den Fahrern Augusto Farfus (Brasilien), Jesse Krohn (Finnland), Raffaele Marciello (Schweiz) und Kelvin van der Linde (Südafrika) setzte sich nach einem intensiven Rennverlauf gegen die Mannschaft von Manthey EMA durch. Der Manthey-Porsche überquerte nach 141 Runden zwar vor dem BMW die Ziellinie, bekam aber noch eine Zeitstrafe von 1:40 Minuten aufgerechnet. Manthey hatte gegen die Strafe, die für ein Vergehen während einer Überrundung ausgesprochen wurde zwar Protest eingelegt, der wurde aber kurz vor Rennende von den Sportkommissaren abgewiesen.

Für Rowe Racing ist es der zweite Gesamtsieg beim Langstreckenklassiker nach 2020, für BMW der insgesamt 21. Erfolg. Kelvin van der Linde feierte seinen dritten Gesamtsieg nach 2017 und 2022, Augusto Farfus seinen zweiten nach 2010. Für Marciello und Krohn war es der erste Triumph beim Eifel-Marathon. Den dritten Platz belegte der Dinamic-Porsche (#54) mit Bastian Buus (Dänemark), Matteo Cairoli (Italien), Loek Hartog (Niederlande) und Joel Sturm.

Entscheidung durch Zeitstrafe nach Zwischenfall in Code-60-Phase

Der Rennverlauf war geprägt von einem engen Duell zwischen dem Manthey-Porsche („Grello“) und dem Rowe-BMW. Nachdem mehrere Top-Fahrzeuge – darunter der Titelverteidiger von Scherer Sport PHX, die Getspeed-Mercedes-AMG und der #33 Falken-Porsche – vorzeitig ausgeschieden waren, kristallisierte sich ein Zweikampf zwischen BMW und Porsche heraus.

Die Vorentscheidung fiel in einer Code-60-Phase in Runde 100: Kevin Estre berührte beim Überrunden einen langsameren Aston Martin, der sich daraufhin überschlug. Die Rennleitung verhängte eine Zeitstrafe, gegen die Manthey protestierte – jedoch ohne Erfolg.

Stromausfall führt zu Rennunterbrechung

Zum zehnten Mal in der Geschichte des 24h-Rennens musste der Wettbewerb unterbrochen werden – diesmal allerdings nicht wegen Nebel oder Regen, sondern infolge eines Stromausfalls. Eine defekte Kälteanlage im Boxengebäude überhitzte bei hohen Außentemperaturen, woraufhin sicherheitsrelevante Systeme nicht mehr zuverlässig funktionierten. Das Rennen wurde nach rund 2:15 Stunden Pause am Samstagabend um 19:45 Uhr wieder aufgenommen.

Herausfordernde Bedingungen durch Hitze und hohe Teilnehmerzahl

2024 präsentierte sich das Wetter über die gesamte Rennwoche hinweg stabil und trocken – ein Novum seit 2001. Die sommerlichen Bedingungen mit Temperaturen um 30 Grad führten zu besonders anspruchsvollen Bedingungen für Fahrer und Material. Dennoch verlief das Rennen trotz mehrerer Zwischenfälle vergleichsweise glimpflich: Alle Fahrer blieben bei Kollisionen weitgehend unverletzt.

 

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