DSK begrüßt Maßnahmen zur Sicherung des Motorsports auf der Nordschleife

Veröffentlicht am 21.04.2015
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Die Ergebnisse vom ‚Runden Tisch’ in Frankfurt stehen fest: Mit einem Maßnahmenpaket zur Steigerung der Sicherheit auf der Nürburgring Nordschleife steht dem Qualifikationsrennen am kommenden Wochenende, dem zweiten VLN-Lauf zwei Wochen später und dem 24h-Rennen nichts mehr entgegen.

Die im Rahmen des ‚Runden Tischs‘ von Experten aus Verbänden, Veranstaltern, Strecke, Teams und der Industrie erarbeiteten und danach vom DMSB-Präsidium beschlossenen Regelungen sind kurzfristige Maßnahmen, um den Rennbetrieb auf der Nürburgring Nordschleife aufrecht zu erhalten. „Ich begrüße es sehr, dass es erstmals gelungen ist, mit den wichtigsten Akteuren ein gemeinsames Ziel und dessen Umsetzung zu vereinbaren. In dieser außerordentlichen Situation ist der Schulterschluß unabdingbar und müssen Einzelinteressen zurückstehen“,  sagt DSK-Präsident Dr. Karl-Friedrich Ziegahn. „Wir sind uns alle einig, dass der Erhalt des Rennsports auf der Nordschleife unser oberstes Ziel sein muss und die kurzfristigen Maßnahmen durch langfristige Lösungen ergänzt werden müssen, damit wir auch in Zukunft sicheren und fairen Motorsport auf der anspruchsvollen Nürburgring Nordschleife erleben.“ Mit der von der Industrie verabredeten Leistungsreduzierung geht man heute ebenso einen entscheidenden Schritt voran wie mit den Maßnahmen an der Strecke, die der Zuschauersicherheit dienen. „Was unbedingt noch kommen muss ist die inhaltliche Weiterentwicklung zum Erhalt der ‚Nordschleifen Permit‘. Hier wird sich der DSK mit seiner Expertise einbringen“, verspricht Ziegahn.

Für Aufsehen sorgt der Beschluss, an einigen wenigen Stellen die Geschwindigkeit der sehr schnellen Fahrzeuge zu reduzieren. „Eine ‚Tempolimit’ in einem Rennen einzuführen klingt im ersten Moment etwas skurril – aber wichtig ist es, in diesem Fall genauer hinzuschauen: Was bedeutet das ‚Tempolimit’ eigentlich? In den betroffenen Streckenabschnitten Flugplatz und Antoniusbuche ist die Höchstgeschwindigkeit auf 200 km/h respektive 250 km/h begrenzt. Dabei handelt es sich um Beschleunigungsbereiche, in denen der Speed nur von den ganz schnellen Fahrzeugen überschritten wird. Das heißt in der Realität, dass die Teilnehmer dort nicht auf eine maximale Geschwindigkeit runterbremsen müssen sondern nicht höher als das Limit ausbeschleunigen können. Durch die Reduzierung der Geschwindigkeit dort wird ein plötzliches Bremsen ausgeschlossen. Hinter den definierten Abschnitten, beispielsweise hinter dem Streckenabschnitt Antoniusbuche, darf wieder beschleunigt werden. Ziegahn: „Wir werden sicherlich Erfahrungen damit sammeln müssen und uns die praktische Umsetzung genau anschauen, aber für den Augenblick ist es ein wichtiger Faktor im Gesamtpaket der Maßnahmen.“

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