Ein Jahresanfang, eine neue Saison geben auch Raum zum Nachdenken – wo stehen wir, wo wollen wir hin, was hindert uns eigentlich? Im DSK verfolgen wir dazu eine klare Strategie, die wir schon vor Jahren schriftlich verfasst und unseren Mitgliedern und unseren Partnern vorgelegt haben; sie ist auf einhellige Zustimmung gestoßen. Das Entscheidende aber ist, dass wir unsere Ziele und die dafür erforderliche Strategie mit einem Umsetzungsplan und den entsprechenden Maßnahmen unterlegt haben. Diesen verfolgen wir konsequent und checken regelmäßig, was wir gemeinsam bereits erreicht haben und welche Punkte noch erarbeitet werden müssen. Inzwischen sind rund drei Viertel der Maßnahmen bereits umgesetzt oder kurz vor der Fertigstellung, und darauf sind wir schon etwas stolz.
Aber dann tauchen unerwartete Entwicklungen oder Hindernisse auf. Hier zeichnen sich der Sportfahrer und die Sportfahrerin aber dadurch aus, dass sie die Hände nicht in den Schoß legen und passiv die „blöden Umstände“ bejammern, sondern etwas unternehmen, insbesondere nach Lösungen suchen.
Bestes Beispiel ist unsere Reaktion auf die geänderten Haftpflichtbedingungen bei Track Days, die alle Veranstalter betreffen. Unser Geschäftsführer Daniel Neubauer hat sich nicht entmutigen lassen und im Präsidium Lösungen präsentiert, die wir ab dieser Saison erfolgreich und ohne Mehrkosten für die Teilnehmer (!) umgesetzt haben – darüber haben wir an anderer Stelle schon berichtet.
Wir wollen damit aber auch ein Zeichen setzen: Wir gestalten, wir lassen uns nicht entmutigen. Vielleicht täte es unserer deutschen Mentalität gut, wenn wir uns nicht vor der Zukunft fürchten, wenn wir uns nicht im destruktiven Pessimismus hinabziehen ließen. Ja, die Welt ist derzeit schwierig und wir wissen nicht, was noch alles kommt.
Aber nichts tun und wie das Kaninchen auf die Schlange zu starren, ist keine Option. Ich kenne viele Motorsportler, die erst fragen: Wo ist das Problem? Und dann den Schraubenschlüssel in die Hand nehmen, natürlich auch im übertragenen Sinne. Das ist mehr als Optimismus, das sprüht vor Tatkraft.
Lasst uns gemeinsam mit dieser gesunden Einstellung nicht nur in die neue Saison starten, sondern auch unseren Beitrag zur gesellschaftlichen Entwicklung leisten.
Euer
Dr. Karl-Friedrich Ziegahn
Präsident des DSK