Abschied von Eifeler Urgestein: Josef Moré verstorben

Josef Moré, der als exzellenter Hotelfachmann das Dorint Hotel am Nürburgring über Jahrzehnte mit Herzblut geführt hat, ist nach kurzer schwerer Krankheit im Alter von 73 Jahren verstorben. Als großzügiger Gastgeber machte er das Hotel direkt an der Start-Ziel-Geraden des Nürburgrings zu dem, was es heute ist: Ein Treffpunkt für Menschen mit Benzin im Blut. Herzlich und kompetent betreute er seine Gäste aus der ganzen Welt – egal ob Rennfahrer, Teamchef oder Tourist. Bei ihm fanden sie ein Stück Heimat am Nürburgring. Unvergessen auch seine eigene Art den regionalen Schnaps Eifelgeist zu trinken: Mit weißen Handschuhen. Eine Tradition, die auch ohne ihn weiterlebt.

„Josef Moré war ein ganz besonderer Mensch, ein sehr herzlicher und freundlicher Gastgeber“, sagt DSK-Präsident Dr. Karl-Friedrich Ziegahn. „Mit seiner Leidenschaft und seinem Engagement hat er nicht nur für das Dorint Hotel geworben: Sein Name steht für Gastlichkeit am Nürburgring.“ Auch dem Deutschen Sportfahrer Kreis war Moré eng verbunden: Von 1996 bis 2001 engagierte er sich als Beisitzer im DSK-Präsidium. Für seine Verdienste um den Motorsport wurde er mit der höchsten Auszeichnung des DSK geehrt, der Graf Berghe von Trips-Medaille in Gold.

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