Bergrennen Eichenbühl: Gelungene Premiere

Das Ende einer Ära ist in manchen Fällen auch ein Neuanfang. So jüngst geschehen im nationalen Bergrennsport. Nach 50 Veranstaltungen des Bergrennens Unterfranken und dem Ende des GAMSC Würzburg e.V. im AvD fand in diesem Jahr das Finale der Deutschen Berg Meisterschaft erstmals unter der Ägide des Motorsportclub Erftal statt. Und um die Reminiszenz zu untermauern, trug die Premiere passenderweise den Namen „51. Bergrennen Eichenbühl“.

Der DSK ist seit Jahren in Unterfranken zu Gast und begleitet das traditionsreiche Bergrennen mit dem DSK-Bus. In diesem Jahr nahm DSK-Vizepräsident Karl-Heinz Stümpert die Gelegenheit wahr, langjährige Beteiligte für ihren Einsatz und ich Engagement persönlich zu ehren. Für seine großen Verdienste im Motorsport wurde der scheidende Rennleiter und Präsident des GAMSC Würzburg Peter Thumbeck mit der Graf Berghe von Trips-Medaille in Silber ausgezeichnet. Viele Jahre an seiner Seite und auch dem neuen Veranstalter verbunden: Karl-Heinz Bayer, der nach wie vor als Leiter der Streckensicherung seine Expertise einbringt. Um sein Engagement zu ehren, erhielt er den Bodo Grafenhorst Orden des DSK. „Die Premiere ist gelungen“, lobt Stümpert. „Der neue Kopf hinter dem Rennen, Steffen Hofer, hat mit seinem neuen Team ganze Arbeit geleistet. Wir freuen uns schon jetzt auf die kommenden Veranstaltungen.“

Den Gesamtsieg in Eichenbühl holte sich Alexander Hin mit seinem Reynard-Judd 97D. In drei Wertungsläufen setzte er sich mit 9,122 Sekunden Vorsprung deutlich gegen Sebastian Schmitt im Opel Vectra DTM V8 durch. Platz drei ging an Thomas Conrad im CRS MTK S5/7. In der Meisterschaftswertung setzte sich Armin Ebenhöh mit seinem VW Scirocco I 16V Hayabusa nach acht Rennen mit einem hauchdünnen Vorsprung von nur 0,2 Punkten gegen Günter Göser mit seinem Opel Kadett C Coupé 16V durch.

Für den KW Berg-Cup stehen in diesem Jahr noch ein Rennwochenende auf dem Programm: Vom 22. bis 23. September ist das Automobil Bergrennen Esthofen in St. Agatha (Österreich) finaler und letzter Lauf des Cups.

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