Die Motorsportwelt trauert um Niki Lauda

Niki Lauda ist tot. Die Formel-1-Legende starb am Montag im Alter von 70 Jahren. Der Österreicher gewann drei Titel in der Königsklasse des Motorsportes. Zweimal wurde er Weltmeister bei Ferrari (1975, 1977), einmal in einem McLaren (1984). Lauda feierte große sportliche Erfolge, er wurde aber auch für sein unglaubliches Kämpferherz geliebt und verehrt.

1976 überlebte Lauda einen Unfall auf dem Nürburgring trotz schwerster Verbrennungen und Verletzungen. Ein Priester gab ihm bereits die Letzte Ölung. „Da habe ich mir gedacht: So nicht mit mir. Das war gut so und motivierte mich, am Leben zu bleiben.“ Diese Zitat charakterisiert ihn sehr treffend. Nur 42 Tage später kehrte er auf die Rennstrecke zurück: Bei seinem ersten Rennen nach dem Unfall wurde er in Monza Vierter.

1985 beendete Lauda seine Karriere, sechs Jahre zuvor hatte der begeisterte Pilot seine eigene Fluglinie Lauda Air gegründet. Lauda wurde TV-Experte bei RTL, Teamchef bei Jaguar und war zuletzt Aufsichtsratsvorsitzender von Mercedes-AMG Petronas Motorsport. Die rote Kappe wurde zu seinem Markenzeichen.

„Mit Niki Lauda verliert der internationale Motorsport einen seiner größten Repräsentanten. Er war ein herausragender Vertreter der Tugenden, die auch der DSK seit jeher vertritt. Fairness und Sicherheit standen beim ihm stets an oberster Stelle. Er war keiner, der je ein Blatt vor den Mund genommen hat. Wir werden seine offene, direkte und ehrliche Expertise vermissen“, sagt DSK-Präsident Karl-Friedrich Ziegahn.

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