DSK-Präsident Dr. Karl-Friedrich Ziegahn über die Entwicklung und Ziele des Deutschen Sportfahrer Kreises

DSK-Präsident Dr. Karl-Friedrich Ziegahn kam 1989 zum DSK, als der damalige Präsident ihn ansprach, um fachliche Unterstützung für den Verein zu gewinnen. „Auslöser für meinen Beitritt zum DSK war die allgemeine Umweltdiskussion in den 80er-Jahren. Als Amateur-Motorsportler, der zugleich in den Umweltwissenschaften als Wissenschaftler aktiv war, reizte mich das Spannungsfeld“, erzählt Dr. Ziegahn.
2005 wurde der promovierte Physiker, der 25 Jahre lang als Rallye-Beifahrer aktiv war, erstmals zum DSK-Präsidenten gewählt. „Ich vertrete den DSK nach innen und außen und verantworte gemeinsam mit meinen Präsidiumskollegen und der Geschäftsführung die Ausrichtung und Steuerung des Vereins“, erklärt er. Dabei versteht er sich nicht nur als Repräsentant, sondern auch als Moderator im Dialog mit den verschiedenen Interessengruppen des DSK sowie als Ideen- und Impulsgeber für neue Entwicklungen.
Zukunftsfähigkeit als eine der drei Säulen
Zukunftsfähigkeit spielt bei diesen Entwicklungen eine große Rolle. Bereits mit seinem Antritt als Präsident hat er den beiden DSK-Gründungsideen ‚Sicherheit‘ und ‚Fairness‘ die dritte Säule ‚Zukunftsfähigkeit‘ des Motorsports als Leitbild hinzugefügt.
„Der DSK ist als unabhängige Interessenvertretung von aktiven Motorsportlern und im Motorsport engagierten Menschen, Unternehmen und Organisationen eine wichtige Stimme, die die Zukunftsfähigkeit des Motorsports und des sportlichen Fahrvergnügens mitgestaltet“, betont Dr. Ziegahn.
Über die sportlichen Belange hinaus, steht der DSK als neutraler Beobachter und Partner Organisationen, Verbänden, Unternehmen, Medien sowie Politik und Verwaltung zum Dialog und zur Zusammenarbeit zur Verfügung.
Dabei sind die Aufgaben und Betätigungsfelder des DSK vielfältig. „Wir leisten Lobbyarbeit, veranstalten Trackdays, organisieren Treffen Gleichgesinnter und bieten zugleich das Wissen unserer Mitglieder und Präsidiumskollegen an, um Interessenten das Wesen des sportlichen Fahrens und des Motorsports zu vermitteln“, so Dr. Ziegahn.
Auch die Nachwuchsförderung, Diversität und Netzwerkbildung von Frauen im Motorsport sind wichtige Themen für den DSK. „Wir haben die Charta der Vielfalt unterzeichnet. Falsche Vorwürfe gegen den Motorsport entkräftigen wir mit Fakten“, erklärt der DSK-Präsident bestimmt.