Formel-1-Rennleiter Charlie Whiting ist gestorben

Charlie Whiting ist gestorben. Der 66-Jährige Formel-1-Rennleiter verstarb wenige Tage vor dem Saisonauftakt der Königsklasse in Melbourne (Australien) an einer Lungenembolie. Mehr als 30 Jahre lang war der Brite in der Formel 1 unterwegs. Zu Beginn seiner Karriere als Mechaniker, später in offizieller Position beim Motorsport-Weltverband FIA.

„Charlie Whiting war eine große Persönlichkeit“, sagt DSK-Präsident Dr. Karl-Friedrich Ziegahn. „Wie kaum ein Zweiter hat er die moderne Formel 1 geprägt und hatte dabei ein sehr feines Gespür für den Sport. Die gesamte Motorsportfamilie hat ihm unendlich viel zu verdanken. Wir werden ihn in guter Erinnerung behalten und niemals vergessen. Unsere Gedanken sind bei seinen Hinterbliebenen.“

Nach seinem Wechsel in die Organisation im Jahr 1988 hat Whiting die Entwicklung der Formel 1 maßgeblich geprägt und gestaltet. Neun Jahr später, 1997, stieg er zum FIA-Rennleiter auf. Er kannte alle großen Stars. Für Michael Schumacher, Nelson Piquet, Lewis Hamilton, Sebastian Vettel und Co. hatte Whiting immer ein offenes Ohr. Den Zuschauern vor dem TV-Bildschirmen war Whiting vor allem als der Mann bekannt, der die Startampel bedient und die Rennen abwinkt.

„Die Formel 1 hat in Charlie einen treuen Freund und einen charismatischen Botschafter verloren“, sagt FIA-Präsident Jean Todt zum plötzlichen Tod von Whiting auf der offiziellen Webseite des Verbands. Die Formel 1 startet am kommenden Wochenende (15. bis 17. März 2019) im australischen Melbourne zum ersten von insgesamt 21 Rennwochenenden. Mit dabei: Sebastian Vettel, der bereits seit Kindertagen Mitglied im DSK ist.

Foto: Morio

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