Das 24h-Rennen am Nürburgring ist das unbestrittene Highlight im Motorsport-Kalender – und auch 2026 zeigt der Deutsche Sportfahrer Kreis in der „Grünen Hölle“ eine beeindruckende Präsenz. Mit knapp 100 Mitgliedern auf der offiziellen Teilnehmerliste ist der DSK in nahezu jeder Fahrzeugklasse vertreten, vom seriennahen Tourenwagen bis hin zu den spektakulären GT3-Boliden der Top-Klasse SP9. Aber auch im Rahmenprogramm sind viele aktive Mitglieder am Start: In der Deutsche Historische Langstrecken-Meisterschaft (DHLM) und der Rundstrecken Challenge Nürburgring zählen die Starterlisten über 170 DSKler.
Für die Fans an der Strecke und in der DSK-Lounge gibt es in diesem Jahr besonders viel zu sehen. In der Spitzengruppe der GT3-Fahrzeuge greift DSK-Urgestein Frank Stippler ins Lenkrad. Er stellt sich der Herausforderung auf dem brandneuen Ford Mustang GT3 EVO (#67) für das Team HRT. Ebenfalls im Kampf um den Gesamtsieg mischt Dennis Marschall mit, der im Realize Kondo Racing Ferrari 296 GT3 (#45) bereits bei den Qualifiers seine Klasse unter Beweis gestellt hat. Ein weiterer langjähriger DSK-Weggefährte ist Kenneth Heyer, der im Mercedes-AMG GT3 (#11) von SR Motorsport seine enorme Routine auf der Nordschleife ausspielt.
Abseits der reinen Pro-Klassen finden sich viele prominente DSK-Gesichter in spannenden Projekten wieder. Benjamin Leuchter ist als Teamchef von Max Kruse Racing gleich auf zwei Fahrzeugen gemeldet – im bewährten VW Golf GTI (#50) sowie im Audi R8 LMS GT3 (#75). Ein Herzensprojekt unterstützt Mike Jäger, der auf dem „White Angel for Fly and Help“-Porsche (#13) für den guten Zweck um die Nordschleife jagt. Für geballte Frauenpower sorgt Botschafterin Carrie Schreiner, die im Porsche 911 GT3 Cup (#146) des Giti Tire-Teams an den Start geht.
Dass der DSK auch die Heimat der Nordschleifen-Spezialisten ist, zeigen Fahrer wie Marc Basseng und Manuel Lauck. Die beiden Routiniers bilden ein schlagkräftiges Duo auf dem Hyundai Elantra N TCR (#830) und kämpfen um den Klassensieg bei den Fronttrieblern. In den produktionsnahen Klassen ist auf den amtierenden Rekordchampion der NLS, Philipp Leisen, Verlass. Er pilotiert den BMW 330i (#500) von Adrenalin Motorsport. Nicht wegzudenken ist zudem Jürgen Nett, der auf seinem Audi S3 (#480) einmal mehr beweist, dass Erfahrung in der Eifel durch nichts zu ersetzen ist.
Einige Fahrzeuge gehen fast ausschließlich in DSK-Besatzung an den Start, so zum Beispiel die Startnummern 108 und 100 ins Rennen: Während auf dem BMW 325i von asBest Racing (#108) mit Robert Neumann und Alexander Schmidt eine reinrassige DSK-Besatzung um den Sieg in der Klasse V4 kämpft, verkörpert der EiFelkind-BMW (#100) mit Markus Fischer, Oliver Frisse und Henning Hausmeier pure Nordschleifen-Leidenschaft im Breitensport. Ein absolutes Highlight ist zudem der Einsatz auf dem Manthey-Porsche mit der Startnummer 992. In diesem Cockpit kommt es zu einem echten DSK-Gipfeltreffen: Die Brüder Björn und Georg Griesemann bündeln ihre Kräfte mit Nordschleifen-Legende Dirk Adorf – eine Besetzung, die nicht nur fahrerische Extraklasse verspricht
Auch zwei Präsidiumsmitglieder, die das Geschehen an der Nordschleife seit Jahren aktiv mitgestalten, sind wieder am Start: David Ackermann schickt mit seinem Team rent2Drive-Team wieder eine hochmotivierte Truppe ins Rennen, die für echten Breitensport auf professionellem Niveau steht. Ebenso ist Matthias Möller mit GITI TIRE MOTORSPORT BY WS RACING dabei und sorgt wie Ackermann dafür, dass der DSK nicht nur auf der Strecke, sondern auch in der Team-Organisation stark vertreten ist.
Ob in der Boxengasse oder auf den Zuschauerplätzen: Der DSK drückt all seinen Mitgliedern die Daumen für eine unfallfreie Fahrt und ein erfolgreiches Rennen. Wer zwischendurch eine Pause vom Renngeschehen braucht, ist herzlich eingeladen, die DSK-Lounge im business°center zu besuchen, um gemeinsam mit Gleichgesinnten mitzufiebern. Natürlich sind auch die Aktiven herzlich eingeladen – sofern es der enge Zeitplan erlaubt – bei uns vorbeizuschauen!