Mauer und Grohs, zwei verdiente Motorsportler

Eine besondere Ehre wurde Karl Mauer und Harald Grohs im Rahmen der Mitgliederversammlung des Deutschen Sportfahrer Kreises e.V. im Konferenzcenter des Dorint-Hotels am Nürburgring zuteil. Präsident Dr. Karl-Friedrich Ziegahn überreichte den beiden die Trips Medaille in Gold. Sie wird vom DSK an Menschen verliehen, die sich besondere Verdienste um den Motorsport in Deutschland erworben haben.

Mauer trat 1985 als Leiter der Presseabteilung in das Unternehmen Opel ein und übernahm 1989 die europaweite Leitung der Motorsport-Aktivitäten bevor er 1993 zum Direktor Presse und Information ernannt wurde. Seit 1996 gehörte er dem Internationalen Technischen Entwicklungszentrum der Adam Opel AG als Direktor Technik- und Motorsport-Kommunikation an. Mit Wirkung vom 1. Juni 2000 war Karl Mauer Direktor der Öffentlichkeitsarbeit der Adam Opel AG. Karl Mauer hat zudem die VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring als Geschäftsführer von 2011 bis Ende letzten Jahres entscheidend mitgestaltet. „Das ist mehr als ich verdient habe“, sagte Mauer mit Bescheidenheit. „Ich habe nur meine Pflicht getan und hoffe, die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft der VLN gestellt zu haben.“

Harald Grohs ist schon seit 1974 Mitglied im DSK. Seine Karriere als Rennfahrer begann er ein Jahr zuvor mit einem Porsche 911 T. „Nippel“ bestritt insgesamt mehr als 60 24-Stunden-Rennen. 1975 gewann er sein erstes Rennen in der Deutschen Rennsport-Meisterschaft auf dem Nürburgring. Am Ende desselben Jahres gewann er mit Jody Scheckter in Südafrika das 9-Stunden-Rennen von Kyalami. Dies war sein erster internationaler Erfolg. Grohs ist nach wie vor im Motorsport aktiv. Sein Lebensmotto ist: „Wenn man etwas macht, dann richtig.“

Im Gedenken an sein prominentes Gründungsmitglied vergibt der DSK seit 1961 die ‚Graf Berghe von Trips‘-Medaille als besondere Auszeichnung für Motorsportler, Funktionäre und Journalisten, die sich in besonders hohem Maße um den Motorsport verdient gemacht haben. Träger der Medaille sind unter anderem Hans-Joachim Stuck, Stefan Bellof, Hans Heyer und Walter Röhrl. Die Trips-Medaille wird in Gold, Silber und Bronze verliehen.

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