Für die neue Saison setzt der Deutsche Sportfahrer Kreis e.V. einen klaren Schwerpunkt auf mehr Sicherheit und verlässliche Rahmenbedingungen. Teilnehmende am „DSK Hardy Michel Freien Fahren“ werden zusätzlich über eine Teilnehmerhaftpflichtversicherung abgesichert – automatisch mit der Anmeldung und ohne Aufpreis.
Diese Erweiterung ist durch die Zusammenarbeit mit unserem Versicherungspartner Raceinc. möglich. Gleichzeitig bleibt der DSK seiner Linie treu, die Saison für alle Fahrerinnen und Fahrer planbar zu halten: Trotz der zusätzlichen Absicherung bleiben die Preise stabil – ein bewusstes Versprechen für eine kalkulierbare Saison 2026.
Teilnehmerhaftpflicht automatisch mit der Anmeldung
Wer sich für einen der DSK-Trackdays anmeldet, muss für die Teilnehmerhaftpflicht nichts extra tun: Der Versicherungsschutz ist fester Bestandteil jeder Buchung. Kein Zusatzformular, kein Haken zum Anklicken, keine separate Rechnung. Damit fällt für alle Teilnehmenden eine Entscheidung weg, die vor jedem Trackday sonst Zeit und Nerven kostet – und die im Zweifel genau dann fehlt, wenn sie gebraucht wird.
Warum die Teilnehmerhaftpflicht zu den DSK-Trackdays dazugehört
Ein DSK-Trackday ist kein Rennen, aber er findet im Grenzbereich statt: genau dort, wo aus einem kleinen Fehler schnell ein großer Schaden werden kann. Die Teilnehmerhaftpflicht setzt an diesem Punkt an: Sie sorgt dafür, dass ein Zwischenfall nicht zur finanziellen Ausnahmesituation wird. Für den DSK ist das ein logischer Schritt, denn wer seinen Mitgliedern und Gästen verlässliche Rahmenbedingungen verspricht, muss auch beim Thema Absicherung liefern. Dass die Teilnehmerhaftpflicht ohne Aufpreis in jeder Anmeldung steckt, unterstreicht diesen Anspruch: Sicherheit ist damit kein Zusatzprodukt, sondern Teil der Grundausstattung.

Was leistet die Teilnehmerhaftpflicht bei den DSK-Trackdays?
Die Teilnehmerhaftpflicht schützt Fahrerinnen und Fahrer bei den DSK-Trackdays vor Haftpflichtansprüchen Dritter. Sie greift also dort, wo durch das eigene Fahrzeug ein Schaden bei anderen entsteht. Die Versicherungssummen je Schadensfall im Überblick:
- 7.500.000 € für Personenschäden
- 1.300.000 € für allgemeine Sachschäden
- 400.000 € für Sachschäden zwischen Teilnehmern untereinander
- 50.000 € für reine Vermögensschäden
- bis 3.500 € für Leitplankenschäden – hierbei gilt eine Selbstbeteiligung von 50 %
Zur Einordnung: 7.500.000 € für Personenschäden ist mit Abstand die größte Position – und das aus gutem Grund, denn Personenschäden können im Ernstfall über Jahrzehnte Kosten verursachen. Die 400.000 € für Schäden zwischen Teilnehmern untereinander sind dagegen der praxisnächste Posten: Berührungen zwischen zwei Fahrzeugen sind der klassische Trackday-Fall. Die Summen gelten je Schadensfall – sie sind also kein Gesamtbudget für die ganze Saison. Gerade der letzte Punkt ist in der Praxis relevant: Leitplankenschäden gehören zu den typischen Kostenfallen auf der Rennstrecke und werden von vielen Teilnehmenden unterschätzt.
Versichert ist der Fahrer, nicht das Fahrzeug
Eine wichtige Besonderheit: Die Versicherung gilt pro Fahrer und nicht pro Fahrzeug. Anders als in der Vergangenheit müssen weitere Fahrer daher zusätzlich angemeldet werden. Die Kosten hierfür betragen 120 € pro zusätzlichem Fahrer. Wer sich ein Auto teilt – im Team oder mit Freunden –, sollte das schon bei der Anmeldung berücksichtigen, damit am Trackday selbst jeder Fahrer im Versicherungsschutz steht.
Praktisch heißt das: Nicht das Auto ist versichert, sondern die Person am Steuer. Wer sich am Trackday abwechselt, sollte jeden Namen vorab bei der Anmeldung hinterlegen – sonst sitzt am Ende jemand ohne Versicherungsschutz im Fahrzeug.
Wichtig im Schadenfall: keine Zahlung im Alleingang
Der Teilnehmer ist nicht berechtigt, etwaige Ansprüche ohne vorherige Zustimmung von Raceinc. bzw. des Veranstalters zu befriedigen. Wer also nach einem Zwischenfall auf eigene Faust eine Zahlung vereinbart, riskiert seinen Versicherungsschutz. Maßgeblich sind in jedem Fall die jeweiligen Versicherungsbedingungen – ein Blick hinein lohnt sich vor dem ersten Saisonstart. Melde einen Vorfall deshalb immer zuerst dem Veranstalter beziehungsweise Raceinc. und warte die Rückmeldung ab, bevor du gegenüber Dritten irgendetwas zusagst.
DSK-Trackdays 2026: mehr Absicherung, stabile Preise
Die Teilnehmerhaftpflicht ist ein zusätzlicher Baustein in einem Angebot, das ohnehin auf Planbarkeit ausgelegt ist. Wer seine Saison plant, findet hier alle Termine der DSK-Trackdays 2026. Und wer noch nicht dabei ist: Eine DSK-Mitgliedschaft bringt über die Trackdays hinaus weitere Vorteile.
Was die Teilnehmerhaftpflicht bei den DSK-Trackdays nicht leistet
Ebenso wichtig wie der Umfang der Deckung ist die Abgrenzung: Die Teilnehmerhaftpflicht ist eine Haftpflichtversicherung. Sie kommt für Schäden auf, die du Dritten zufügst – nicht für Schäden an deinem eigenen Fahrzeug. Wer Technikschäden, Ausritte ins Kiesbett oder einen Motorschaden am eigenen Auto absichern möchte, braucht dafür eine eigene Lösung. Auch bei den Leitplankenschäden lohnt der zweite Blick: Sie sind bis maximal 3.500 € mitversichert, gleichzeitig gilt eine Selbstbeteiligung von 50 %. Ein Teil des Risikos bleibt also bei dir – ein guter Grund, den eigenen Grenzbereich realistisch einzuschätzen.
Checkliste vor deinem nächsten DSK-Trackday
- Anmeldung abgeschlossen? Dann ist die Teilnehmerhaftpflicht automatisch aktiv.
- Teilst du dir das Auto? Jeden weiteren Fahrer explizit anmelden – 120 € pro Person.
- Versicherungsbedingungen gelesen? Sie sind im Schadenfall maßgeblich.
- Im Zweifel gilt: erst mit Raceinc. beziehungsweise dem Veranstalter sprechen, dann handeln.
- Noch Fragen offen? Der direkte Kontakt zu Raceinc. steht am Ende dieses Beitrags.
FAQ zur Teilnehmerhaftpflicht bei den DSK-Trackdays
Die wichtigsten Fragen zur Teilnehmerhaftpflicht bei den DSK-Trackdays kurz beantwortet:
Muss ich die Teilnehmerhaftpflicht separat buchen?
Nein. Der Schutz ist automatisch mit der Anmeldung zum DSK-Trackday enthalten.
Was kostet die zusätzliche Absicherung?
Für dich als angemeldeten Fahrer nichts – die Preise für die DSK-Trackdays bleiben stabil. Nur zusätzlich angemeldete Fahrer kosten 120 € pro Person.
Gilt die Teilnehmerhaftpflicht auch für einen zweiten Fahrer?
Die Versicherung gilt pro Fahrer. Jeder weitere Fahrer muss zusätzlich angemeldet werden.
Sind Leitplankenschäden mitversichert?
Ja, bis maximal 3.500 € – mit einer Selbstbeteiligung von 50 %.
Deckt die Teilnehmerhaftpflicht Schäden am eigenen Fahrzeug?
Nein. Es handelt sich um eine Haftpflichtversicherung: Sie schützt vor Haftpflichtansprüchen Dritter, nicht vor Schäden am eigenen Auto.
Ab wann gilt die Teilnehmerhaftpflicht?
Mit der Anmeldung zum jeweiligen DSK-Trackday. Ein separater Vertrag oder eine gesonderte Bestätigung ist nicht nötig.
Wer ist der Versicherungspartner des DSK?
Die Absicherung entsteht in Zusammenarbeit mit Raceinc. Ansprechpartner dort ist Tobias Groenen.
Ändern sich durch die Teilnehmerhaftpflicht die Preise?
Nein. Die Preise für die DSK-Trackdays bleiben trotz der zusätzlichen Absicherung stabil.
Was passiert, wenn ich einen Schaden selbst reguliere?
Ohne vorherige Zustimmung von Raceinc. beziehungsweise des Veranstalters ist der Teilnehmer dazu nicht berechtigt – im Zweifel riskierst du damit deinen Versicherungsschutz.
Fragen zur Teilnehmerhaftpflicht? Direkter Draht zu Raceinc
Weitere Details zur Teilnehmerhaftpflicht gibt es online unter raceinc.de oder direkt bei Tobias Groenen von Raceinc., telefonisch unter +49 2151-3523051 oder per E-Mail an groenen@raceinc.de.