24h-Rennen: WTCC und ETCC gehen gemeinsam auf die Nordschleife

Das Programm beim ADAC Zurich 24h-Rennen auf dem Nürburgring wird noch attraktiver: Noch bevor der Eifel-Marathon am Samstag, 28. Mai, gestartet wird, beziehen die Tourenwagen auf der Start-Ziel-Geraden Stellung. In zwei direkt aufeinander folgenden Läufen messen sich die Teilnehmer der FIA-Tourenwagen-WM (WTCC) als auch die Piloten des FIA Tourenwagen-Europacups (ETCC). Beide Serien werden in der Eifel gemeinsam auf die legendäre Nordschleife gehen. Nach den rund 20 Tourenwagen aus der WM geht die ETCC als zweite Startgruppe auf die Strecke und sorgt damit für zusätzliche Action am Nürburgring.

Die Renndistanz beider Serien umfasst drei Runden auf der 25,378 Kilometer langen Strecke – beide Läufe werden unmittelbar nacheinander ausgetragen. Damit knüpfen WTCC und ETCC an eine große Tradition an: Tourenwagen-Sprintrennen sorgen beim 24h-Rennen als Prolog seit den 1990er-Jahren für Begeisterung. „Die Aufnahme der Nordschleife in den diesjährigen ETCC-Kalender ist großartig“, sagt Seat-Pilot Andreas Pfister, ETCC-Vizechampion von 2014. „Ein Rennen in Deutschland zu fahren ist schon super. Aber, dass es auch noch diese Strecke ist, das ist für mich etwas ganz Besonderes.“ Die Integration der ETCC sorgt dafür, dass fast vier Dutzend Tourenwagen im Kampf um Meisterschaftspunkte auf der Nordschleife unterwegs sein werden. Im gleichen Atemzug wird nicht nur die Quantität, sondern auch die Vielfalt erhöht. Denn neben den in der WTCC vertretenen Herstellern Citroën, Chevrolet, Honda, Lada und Volvo treten bei der ETCC weitere Marken an.

Die Rennen auf dem Nürburgring werden die einzigen der Saison sein, in denen beide Serien zur gleichen Zeit auf die Strecke gehen. Nicht nur bei den Fans, auch bei Fahrern und Teams der beiden Serien wird das Rennwochenende in der Eifel damit einen ganz besonderen Stellenwert genießen.

Das 24h-Rennen am Nürburgring ist für den DSK und seine Mitglieder ein wichtiger Termin im Kalender: Viele aktive Mitglieder sitzen im Rennen hinter dem Steuer, sorgen als Sportwarte für die Sicherheit rund um die Strecke oder sind in der Organisation eingebunden. Traditionell hat der Deutsche Sportfahrer Kreis e.V. seine Basis in der Müllenbachschleife. Hier starten auch die vom DSK eingesetzten Shuttle-Busse, die alle wichtigen Zuschauerpunkte rund um die Nordschleife anfahren und damit den Verkehr entlasten. Mit ihrer Mitgliedschaft sparen DSK-Mitglieder zudem beim Eintrittspreis – gegen Vorlage des Mitgliedsausweis erhalten sie einen Rabatt auf die Eintrittskarten.