Adenau Racing Day eröffnet das Rennwochenende

„Rut un Wieß wie lieb ich dich“, singt die Kölner Band „Bläck Fööss“ in einem Song, der auch in der Eifel sehr populär ist. Doch „rot und weiß“ sind nicht nur die Farben der Domstadt, sondern stehen in diesen Tagen auch für Adenau: Die über 1000 Jahre alte Johanniterstadt am Fuße des Nürburgrings empfängt auch in diesem Jahr beim Adenauer Racing Day Fahrer und Fans der größten Motorsportveranstaltung der Welt in einem farbenfrohen und motorsportlich geschmückten Stadtbild. 

Die 2015 begonnene Aktion der rot-weiß lackierten Bordsteine rund um den Marktplatz wurde dieses Jahr weiter ausgedehnt und umfasst nun auch den Kreisel am Ortseingang. Er erinnert optisch nun ebenfalls an die rot-weiß lackierten Curbs des Nürburgrings

Im Herzen von Adenau herrschte auch diesmal wieder Volksfeststimmung beim Prolog für das 24h-Rennen. Über 3000 begeisterte Fans hatten sich entlang der Hauptstraße, die über den Marktplatz führt, versammelt. Sie warteten ab 16.00 Uhr schon ungeduldig auf die Ankunft der 20 Rennfahrzeuge unterschiedlicher Couleur sowie die anschließende Fahrervorstellung. Diese fand wie immer auf einer großen Showbühne statt, die diesmal allerdings nicht wie in den Vorjahren auf dem Platz hinter der katholischen Pfarrkirche aufgebaut war, sondern wie früher zentral auf dem Marktplatz.

Pünktlich um 15.30 Uhr hatte sich der Corso mit Fahrzeugen aus allen möglichen Klassen über die Nordschleife in Bewegung gesetzt. Ab der Ausfahrt Breitscheid ging es unter Polizei-Geleit weiter über die Hauptstraße bis zum Marktplatz.

24h-Piloten freuen sich über den Kontakt zu den Fans

In einer zweiten Gesprächsrunde standen die 24h-Starter Rede und Antwort: „Wir Fahrer freuen uns jedes Jahr darauf, hierher nach Adenau kommen zu dürfen“, fasst DSKler Frank Stippler zusammen, der in diesem Jahr einen Doppelstart auf den Audis # 5 und # 6 absolviert. „Diese Veranstaltung ist eine Verneigung vor den Fans, die von den Automobilherstellern sehr gerne unterstützt wird. Das ist ja das schöne am 24h-Rennen und auch an der VLN, dass es immer wieder Gelegenheiten gibt, wo wir Fahrer Kontakt zu den Fans haben“.