Follow Us On

Motorsport mit Herzblut: Aktives Präsidium beim 24h-Rennen am Start

Das ADAC RAVENOL 24h-Rennen auf dem Nürburgring ist jedes Jahr ein absolutes Highlight im Motorsportkalender – und für viele Mitglieder des Deutschen Sportfahrer Kreises weit mehr als nur ein Event. Die Verbindung zwischen dem DSK und der legendären Nordschleife reicht bis in die Gründungsjahre zurück. Auch 2025 sind zahlreiche DSKler in verschiedenen Rollen aktiv – ob als Fahrer, Teamchef, als Sportwart an der Strecke. Mittendrin: Präsidiumsmitglieder, die den Geist des Vereins nicht nur mitgestalten, sondern ihn selbst auf der Rennstrecke leben.

Das 24h-Rennen ist eine intensive Woche für Teamchef und Fahrer David Ackermann

David Ackermann, Präsidiumsmitglied z.b.V., tritt mit seinem Team rent2drive-racing besonders engagiert auf. Insgesamt setzt er acht Fahrzeuge am Wochenende ein: Fünf in der ADAC 24h Classic, drei Fahrzeuge schickt die Mannschaft ins 24h-Rennen, darunter einen Porsche Cayman GTS – genannt „Fluffy“. Hier greift Ackermann selbst mit ins Steuer. „Das 24h-Rennen ist die ultimative Challenge und nur als Team zu bewältigen. Motorsport ist Teamsport in Reinform: Jeder muss sich auf den anderen verlassen können. Ich bin jetzt zum 17. Mal dabei, und jedes Jahr ist es aufs Neue eine besondere Herausforderung.“

Peter Bonk, Beisitzer im DSK-Präsidium, ist gleich doppelt im Einsatz – und das bereits zum 34. Mal. Damit liegt er in der ewigen Bestenliste auf Platz drei, hinter Volker Strycek (47) und Jürgen Nett (35). Besonders prominent: seine Fahrt im Porsche 911 GT3 Cup gemeinsam mit Musiker und Ex-DSK-Präsidiumsmitglied Smudo. Die beiden teilen sich nicht nur das Cockpit, sondern auch die Leidenschaft für nachhaltigen Motorsport bei Four Motors. Zudem geht Bonk zusammen mit seinem Bruder Michael Bonk in einem BMW M4 GT4 Evo an den Start.

Für Fabian Pirrone stehen die Fans am Nürburgring an erster Stelle

Auch Fabian Pirrone, DSK-Schriftführer, trägt auf der Strecke zur starken Präsenz des DSK bei. Er startet auf einem BMW 330i im Team von Matthias Möller, der ebenfalls Mitglied des DSK-Präsidiums ist. Unter dem Dach von WS Racing – bekannt unter anderem für das „Girls only“-Projekt – bringt das Team gleich vier Fahrzeuge auf die Strecke. Für Pirrone ist das 24h-Rennen ein besonderes Erlebnis: „Die Fans machen dieses Rennen zu etwas ganz Besonderem. Jeder Applaus, jedes Anfeuern, jedes „Weiter so!“ – das kommt bei uns an. Ohne sie wäre das hier nur ein Rennen – die Zuschauer machen das Rennen zu einem ein Erlebnis, das man nie vergisst.

Startete am Donnerstmorgen bei der Rundstrecken Challenge Nürburgring: Schatzmeister Frank Taller

Etwas früher am Wochenende war Frank Taller, DSK-Schatzmeister, bei der Rundstrecken Challenge Nürburgring (RCN) am Start. Doch seine Fahrt am Donnerstag wurde jäh beendet: Nach mehreren Unfällen und musste das Rennen vorzeitig abgebrochen werden. Trotzdem zeigte sich Taller zufrieden: „Das war ein chaotisches Rennen. Der Abbruch war zwar Schade, aber unvermeidbar. Es hat auf jeden Fall Spaß gemacht und mit dem Ergebnis bin ich auch zufrieden.“

Die DSK-Präsidiumsmitglieder gehören zu den insgesamt fast 90 DSKlern, die bei der 53. Auflage des 24h-Rennens an den Start gehen – eine beeindruckende Zahl, die einmal mehr zeigt, wie tief der DSK im Motorsport verwurzelt ist. Und nicht nur beim Hauptevent ist der Verein stark vertreten: Im Rahmenprogramm der ADAC 24h Classic am Samstagmorgen treten über 100 DSK-Mitglieder mit ihren Young- und Oldtimern an – und zelebrieren so die Faszination des historischen Motorsports.

Ob auf dem Grid, in der Box oder im Cockpit – das DSK-Präsidium steht nicht nur für die strategische Ausrichtung des Vereins, sondern auch für gelebte Leidenschaft. Ihre Einsätze beim 24h-Rennen zeigen: Der DSK ist Motorsport. Auf allen Ebenen.

Related Posts